Was man bei der Liebessuche nicht alles auf sich nehmen muss: Entweder haben die Kandidatinnen viel zu gute oder viel zu schlechte Laune. Und selbst, wenn da alles im Lot ist, geben sie einem noch ungefragt gute Ratschläge mit auf den Weg.

"Die eine spinnt, die andere ist angesoffen." Hanfbauer Matthias ist nicht vollauf begeistert von seinen beiden Bewerberinnen Maria und Britta – obwohl beide ganz offenkundig an ihm interessiert wären.

Britta ist diejenige, die sich ein wenig zu intensiv mit dem Schnaps beschäftigt hat.

Sie rudert schon recht fröhlich beim Sprechen und würde keinen Hochseilakt mehr bewältigen, aber immerhin sind die Sätze noch verständlich.

Über ihr fröhliches Fluchen breiten wir aber lieber den Mantel des Schweigens.

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Die andere kann sich offenbar nicht so recht für ihre Kollegin erwärmen. Schon die Begrüßung fällt knapp aus, nach kurzem Händedruck stellt sich Maria schon ins Abseits.

Am Abend stapft sie dann mit Gewittermiene davon und murmelt ein herzhaftes "I geh, Oida, I hob kan Bock mehr auf die Scheiße".

Es wird eine schöne Woche …

Matthias irritiert das Verhalten seiner Mädels, obwohl er am Abend noch durchaus amüsiert aussah.

Beim Frühstückstisch will er wissen, ob er den Rest der Woche ein ähnliches Programm zu erwarten habe.

Maria, die jetzt wieder einigermaßen gute Laune über den Frühstückstisch ausbreitet, erklärt, dass ihr der gestrige Tag einfach zu viel wurde: Bauer kennenlernen, Konkurrentin kennenlernen, kommt sicher nicht wieder vor.

Britta tut sich noch leichter, Besserung zu geloben: Sie erinnert sich ohnehin nicht mehr an den Vorabend.

Nur kurze Zeit später fließen aber Tränen bei Maria, weil sie das Gefühl hat, mit ihrer hübschen blonden Gegenspielerin einfach nicht mithalten zu können.

Die hat derweil nicht wirklich mitgekriegt, wo das Problem liegt – ebenso wenig wie Matthias, der sich trotzdem heldenhaft daran macht, Maria zu trösten und eine sicherlich höchst entspannte Hofwoche zu planen. Wo ist der Schnaps?

Guter Rat gedeiht selten

Am Ende seiner Hofwoche steht dagegen Urban. Zuletzt hatte er noch seine Bewerberin Fay wegen mangelnder Kompatibilität nach Hause geschickt, jetzt sitzt er am Frühstückstisch mit Kandidatin Ximena und gesteht ihr, dass er sich ein wenig verliebt hat.

Leider fällt ihre Reaktion nicht gar so enthusiastisch aus, wie er sich das vielleicht erhofft hat.

Sie nimmt seine Anfrage zur Kenntnis, zieht sich zurück – und eröffnet ihm am nächsten Tag, dass sie am liebsten mit ihm befreundet sein will. Gefühle seien da keine.

Weil sie sich seine Liebessuche aber zu Herzen nimmt, möchte sie ihm noch einen guten Rat mit auf den Weg geben.

Er würde in seinem Bewerbungsvideo viel von seinen Frauen fordern: putzen, arbeiten, auf dem Hof helfen. Vielleicht sollte er doch lieber zeigen, was er als Partner zu bieten hat?

Urban ist irritiert: Natürlich muss man bei seinem Hof mithelfen. Und natürlich sucht er die Liebe und keine Arbeitskraft.

Ein wenig geht das Gespräch hin und her, aber Ximenas Rat fällt auf keinen fruchtbaren Boden.

"Ich bin so, wie ich bin", meint Urban hinterher im Einzelinterview trotzig.

Es steht zu befürchten, dass er wie Franz und Viktor noch durch zig weitere Staffeln geistern wird.