Nicht bei allen Kandidaten von "Bauer sucht Frau" sprießt die Liebe: Bauer Urban beispielsweise findet seine Hofdame Fay viel zu wählerisch – und außerdem versteht sie kein Steirisch!

Letzte Woche durften bei "Bauer sucht Frau" auf die beiden Damen von Bauer Urban zur Begrüßung gleich einmal für ihn kochen. Immerhin wird der 29-Jährige ja sonst umfassend von der Mama bewirtet, da tritt so eine Hofdame in große Fußstapfen. Es gab Spaghetti, Urban hätte lieber Schweinebraten gesehen.

Dennoch lässt er sich am nächsten Morgen dazu hinreißen, sich zu revanchieren: Er präsentiert seinen Mädels einen üppig gedeckten Frühstückstisch mit Brot, Wurst und Käse. Es ist das erste Mal, dass er sowas macht – ansonsten geht er morgens gleich an die Arbeit, ohne etwas zu essen. Vielleicht steht die Mutti ja später auf als er.

Hofdame Fay weiß Urbans schier unmenschliche Bemühungen zu schätzen, hakt aber bei einem kleinen Schönheitsfehler nach: Es fehlt das Messer. Und die Butter. Und die Serviette. Sie würde sich ja alles selber holen, aber sie weiß gar nicht, wo alles versteckt ist.

Mit den Fragen nach den fehlenden Frühstückskomponenten macht sich Fay allerdings nicht beliebt. Urban erklärt im Interview, wie es ihn stört, dass Fay "immer Extrawünsche hat". Außerdem missfällt dem Schweinsbratenliebhaber, dass seine Anwärterin Vegetarierin ist: "Die Fay ist ein bisschen zu wählerisch, fast schon wie eine Zicke".

Äh, was?

Auch bei Urbans Freunden kann die arme Fay nicht so recht punkten. Beim gemeinsamen Ausflug zu einem Hundetrainer lernen Urbans Damen seinen Kompagnon Wolfi kennen, der sich laut Urban mit Frauen auskennt – und deswegen etwas Entscheidungshilfe geben soll.

Als extra mit dem Flugzeug angereiste Deutsche tut sich Fay leider mit dem steirischen Dialekt von Wolfi etwas schwer. "Wos host ned vastoundn?", fragt Wolfi irritiert. "Ich habe alles nicht verstanden", umreißt Fay das Kommunikationsproblem.

"Ma kou si oupassn", erläutert Wolfi später im Interview – und meint damit aber nicht sich. "Soi i jetz en Uarban extra auf an Deitschkurs schickn?", wettert er: Sein Kumpel soll sich doch nicht für eine Frau verstellen müssen!

Stefan hegt schmutzige Gedanken

Viel zuvorkommender zu seinen Hofdamen als Urban ist Bauer Stefan: Er hatte letzte Woche ja die anstrengenden Grillarbeiten übernommen und konnte deswegen ruhigen Gewissens die Mädels das Bier anschleppen lassen.

Heute will er ihnen die Arbeit auf dem Bauernhof etwas näherbringen. Er bittet sie daher, Kleidung anzuziehen, die schmutzig werden darf – und postiert die Damen dann im Garten auf Stühle, wo er ihnen geheimnisvoll die Augen zubindet.

"50 Shades of Bauer" wird's aber nicht ganz: Stattdessen kippt er ihnen der Reihe nach Unkraut und Erde über die Körper. Schließlich wird man bei der Gartenarbeit auch dreckig – wie sollen die jungen Dinger das sonst lernen?

Als er ihnen auch noch etwas Staub übers Haupt schüttet und sich dann mit einem Schwamm an den Köpfen zu schaffen macht, wird den Damen die "Saw"-Behandlung etwas zu bunt. Sie springen auf und bewerfen Stefan umgekehrt mit Dreck, dann rächen sie sich mit einen Eimer Wasser und dem Gartenschlauch.

Manchmal kommt man sich richtig altmodisch vor, wenn man ein romantisches Dinner bei Kerzenschein bevorzugt.