NSU-Prozess

Kritik an Talksendungen ist so alt wie das Format selbst. Aber kurz vor der Sommerpause gab es noch einmal etwas heftigere Diskussionen - vor allem über den Umgang mit der AfD.

Die Serie rechtsextremer Drohbriefe an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz nimmt kein Ende. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, habe die Juristin erneut Zusendungen mit Drohungen erhalten. Diese würden nun aber Besonderheiten aufweisen.

Mehr als fünf Jahre dauerte der NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe & Co. Jetzt hat der Gerichtspräsident Bilanz gezogen - und konkrete Vorschläge gemacht, wie derartige Großverfahren beschleunigt werden könnten.

Kurz vor ihrem Urlaub und der politischen Sommerpause im Bundestag stellt sich Kanzlerin Angela Merkel noch einmal den Fragen der Journalisten in der Hauptstadt. Kernthemen der Pressekonferenz sind vor allem Einwanderung, das Verhältnis zu den USA und Donald Trump und der Asyl-Streit zwischen den Unionsparteien.

Der Haftbefehl gegen den als NSU-Helfer verurteilten früheren NPD-Funktionär Ralf Wohlleben ist aufgehoben worden.

Die Bundesanwaltschaft geht in Revision gegen das Urteil gegen den Mitangeklagten André E. Ob davon auch das Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe oder gegen die anderen drei Angeklagten betroffen ist, war zunächst unklar. Der Haftbefehl gegen E. war vergangenen Mittwoch aufgehoben worden.

Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen - Demos in mehreren Städten.

Fünf Jahre haben die Angehörigen der NSU-Mordopfer auf dieses Ergebnis gewartet: Beate Zschäpe und vier Helfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" werden zu Haftstrafen verurteilt. Doch auch wenn die Verantwortlichen büßen müssen, ist es ein schwerer Tag für die Familien.

Das Münchner Oberlandesgericht sieht Beate Zschäpe als Mittäterin in allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht. Doch noch ist die juristische Aufarbeitung nicht vorbei.

Auch am Ende des NSU-Prozesses sind wichtige Fragen nicht beantwortet. Das ist vor allem für die Familien der Mordopfer schmerzlich.

Das Urteil im NSU-Prozess ist gefallen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch die Mitangeklagten NSU-Helfer müssen teils lange Haftstrafen antreten. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte wird am Vormittag mit Spannung erwartet. Wir halten Sie in unserem Live-Blog über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Beate Zschäpe ist des Mordes schuldig: Nach mehr als fünf Jahren ist der NSU-Prozess zu Ende gegangen. Auch für ihre Mitangeklagten setzt es Haftstrafen. Die Reaktionen auf die Urteile fallen verhalten aus.

Es ist einer der spektakulärsten Strafprozesse in der Nachkriegsgeschichte. Auf der Anklagebank: Beate Zschäpe. Es geht um rechten Terror, zehn Morde, Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Am Mittwoch soll nun nach über fünf Jahren das Urteil fallen. Die Geschichte der Hauptangeklagten.

Der NSU-Prozess ist auf der Zielgeraden: Am Mittwoch wird das Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte erwartet. Wird sie Zschäpe als Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt? Oder kommt sie mit einer milden Strafe davon? 

Es ist ein gigantisches Verfahren: Nach mehr als fünf Jahren endet der NSU-Prozess. Einige Zahlen dazu.

Einer der wichtigsten Strafprozesse der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland neigt sich dem Ende zu: Am 11. Juli wollen die Richter das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte verkünden. Damit würde der NSU-Prozess nach fünf Jahren zum Abschluss kommen.

Mit scharfen Angriffen gegen staatliche Stellen und die Richter des Münchner Oberlandesgerichts (OLG) hat am Dienstag das Plädoyer der Verteidigung für Ralf Wohlleben begonnen, einen der fünf Angeklagten im NSU-Prozess. 

Zwölf Jahre wegen Beihilfe zum versuchten Mord - oder Freispruch? Die Plädoyers der Bundesanwaltschaft und der Verteidiger des NSU-Mitangeklagten André E. könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Anwälte überraschen aber mit einem freimütigen Bekenntnis über E.

Maximal zehn Jahre Haft: Die Verteidiger von Beate Zschäpe fordern im NSU-Prozess zwar eine lange Haftstrafe für ihre Mandantin - jedoch nicht wegen Mordes. 

Wochenlang hatte es immer neue Verzögerungen gegeben. Auch am Dienstag halten juristische Verwicklungen den NSU-Prozess auf - doch am Nachmittag beginnen Beate Zschäpes Anwälte mit ihrem Plädoyer. Sie sehen in ihrer Mandantin keine Mittäterin an den NSU-Morden.

Ein Anwalt, der im Münchner NSU-Prozess ein gar nicht existierendes Opfer vertreten haben soll, ist in Aachen wegen Betrugs in besonders schwerem Fall angeklagt. Das erklärte ...

Die Plädoyers der Verteidiger im NSU-Prozess verzögern sich bis nach der Osterpause. Am Donnerstagmorgen sagte das Oberlandesgericht München den kompletten Verhandlungstag ab, ...

Das Bundesjustizministerium plant einem Medienbericht zufolge eine Reform der Strafprozessordnung, um Mammutverfahren wie den NSU-Prozess in München zu straffen.