Hongkong

Das Verhältnis zwischen den USA und China verschlechtert sich von Tag zu Tag. Zu dem Handelskrieg zwischen beiden Staaten gesellte sich zunächst der Demokratie-Konflikt in Hongkong. Nun geht es um den Umgang Chinas mit den Uiguren. Donald Trump unterzeichnet ein entsprechendes Gesetz.

Im Streit um die Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong hat China Sanktionen gegen die USA verhängt.

Man rufe die USA auf, nicht wie bisher den falschen Weg zu beschreiten - andernfalls werde man Gegenmaßnahmen ergreifen, hieß es aus Peking.

Die Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong ist in den USA nun sogar gesetzlich verankert. Präsident Trump legte kein Veto gegen die überparteiliche Initiative des Kongresses ein. China protestierte gegen die "Einmischung" und stellte "Gegenmaßnahmen" in Aussicht.

Der Bezirksrat verwaltet einen Teil der öffentlichen Gelder und ist unter anderem für Recycling, Transport und die Gesundheitsversorgung zuständig. Nach monatelangen Massenprotesten gegen die Regierung verlief die Wahl am Sonntag ohne größere Störungen.

Mobilisiert vom monatelangen Aufruhr in der chinesischen Sonderverwaltungsregion gehen drei Millionen Hongkonger an die Urnen - ein Rekord. Die Demokraten entscheiden das Rennen für sich und fügen Regierungschefin Lam eine schwere Schlappe zu.

Fast drei Millionen Menschen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion geben am Sonntag ihre Stimme ab. In der Nacht läuft die Auszählung. Die Demokraten ziehen davon. Für Regierungschefin Carrie Lam zeichnet sich eine Schlappe ab.

Venedig versinkt im Wasser, in Hongkong eskalieren die Proteste und Österreich leidet im Wetter-Chaos. Das und mehr in unseren Bildern der Woche.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong hat China nach einem Medienbericht vorgeworfen, während seiner Inhaftierung in dem Land misshandelt worden zu sein. 

Eine kleine Gruppe von Aktivisten hat sich weiter in einer Hochschule in Hongkong verbarrikadiert. Demonstrativ stellt sich der US-Senat mit einem Votum hinter die Demokratiebewegung. China reagiert empört.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Am Wochenende ist es in Hongkong erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Brennpunkt dieses Mal ist die Polytechnische Universität der Stadt. Sie wird derzeit von Demonstranten besetzt. Die Behörden warnten, notfalls auch scharfe Munition einzusetzen. Indes verteidigte Anführer Joshua Wong die Gewalt der Demonstranten.

Bei der neuen Welle der Gewalt in Hongkong ist es in der Nacht zu Montag zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Eine unbekannte Zahl von Aktivisten wurde festgenommen.

Am Sonntag war die Polizei beim Versuch, die Universität zu stürmen, gescheitert.

In Hongkong sind zwei Deutsche festgenommen worden. Die beiden 22 und 23 Jahre alten Austauschstudenten sollen an einer nicht genehmigten Versammlung teilgenommen haben, teilte die Polizei am Freitag mit.

Innerhalb eine Woche sterben bei den sich zuspitzenden Protesten zwei Menschen. Zunächst stürzte ein Demonstrant von einem Parkhaus, nun wurde ein alter Mann von einem Pflasterstein getroffen. Die Regierung macht "Randalierer" verantwortlich.

Am Donnerstag ermahnte ein Polizeisprecher Hongkongs die Teilnehmer der Demokratiebewegung. Diese verbarrikadierten sich in mehreren Universitäten.

Die Welt der Spiele und des E-Sports ist längst nicht mehr unpolitisch. Während Spielehersteller Blizzard auf einer Convention in den USA seine Produkte feiert, stehen am Eingang Demonstranten und protestieren für die Befreiung Hongkongs. Warum ausgerechnet hier?

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Nach schweren Ausschreitungen am Vortag kommt es erneut zu heftigen Zusammenstößen. (Mit Material der dpa)

Junge Menschen demonstrieren für mehr Klimaschutz, Landwirte gegen Umweltauflagen der EU. In Hongkong setzen sich Bürger gegen den Einfluss Chinas zur Wehr, in Chile erheben sich junge Menschen gegen soziale Ungerechtigkeit. Weltweit werden politische Konflikte derzeit auf die Straße getragen. An mehreren Orten sind Proteste allerdings auch in Gewalt umgeschlagen. Wie ist zu erklären, dass anfangs friedliche Protesten scheinbar plötzlich eskalieren?

Wenn China eine App aus dem Apple Store nicht passt, fordert es den Konzern auf, diese zu löschen. Der iPhone-Hersteller ist schon oft eingeknickt – nicht erst vergangene Woche. Auch andere Tech-Firmen wie Microsoft halten sich an die Zensur, wenn das Regime es verlangt. Amnesty International kritisiert das scharf.

Die Demonstranten in Hongkong müssen künftig auf eine bie ihnen beliebte App verzichten. Apple hat den Kartendienst "hkmap.live" aus seinem Appstore genommen - auf Druck Chinas. (Teaserbild: Imago/Miguel Candelax)

Nach Kritik aus China hat Apple eine App aus seinem App-Store genommen, die den Demonstranten in Hongkong hilft, der Polizei auszuweichen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der US-Riese dem Druck aus Peking beugt. 

China ist verärgert: Ein Tweet des Managers des NBA-Teams Houston Rockets hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Der Manager hatte sich hinter die Proteste in Hongkong gestellt. Nun reagiert nicht nur der chinesische Basketballverband - sondern auch das Staatsfernsehen.