Die britische Indie-Rock-Band The 1975 hat eine neue Single veröffentlicht. Das Besondere daran: Darin zu hören ist eine Rede von Klimaaktivistin Greta Thunberg.

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Die britische Rockband The 1975 aus Manchester hat eine neue Single veröffentlicht. Der Song, ebenfalls "The 1975" betitelt, ist aber weniger aus musikalischer Sicht bemerkenswert. Das Besondere ist vielmehr, dass Klimaaktivistin Greta Thunberg darin zu Wort kommt.

Auf den Bildern, die die Band zu der Kollaboration auf Twitter veröffentlicht hat, sind Greta Thunberg und Sänger Matthew Healy zu sehen. "Es ist an der Zeit zu rebellieren", schreibt die Band dazu.

"The 1975" ist der erste Track des neuen Albums "Notes on a Conditional Form" der Band, das am 21. Februar 2020 erscheinen soll.

Alle Einnahmen gehen an die Bewegung "Extinction Rebellion"

Auch Greta Thunberg meldet sich auf Twitter zu Wort und schreibt, sie sei glücklich über die Zusammenarbeit. Zudem kündigt sie an: "Alle Einnahmen […] werden an 'Extinction Rebellion' gehen."

"Extinction Rebellion" (XR) ist eine Bewegung, die sich mit zivilem Ungehorsam gegen die erwarteten Folgen des Klimawandels einsetzt. Darunter fallen für XR sowohl das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen als auch das mögliche Aussterben der Menschheit.

Der Text der Single besteht aus Ausschnitten einer Rede Thunbergs beim Weltwirtschaftsforum im Januar 2019 in Davos, die für den Song noch einmal neu aufgenommen wurden. Untermalt werden ihre eindringlichen Worte von atmosphärischen Klängen der Indie-Rocker.

"Alles muss geändert werden"

Der Song endet mit folgenden Sätzen: "Alles muss geändert werden. Und es muss heute beginnen. Also, alle da draußen, nun ist es Zeit für zivilen Ungehorsam. Es ist Zeit zu rebellieren."

The 1975 sind eine der erfolgreichsten britischen Indie-Rock-Bands der letzten Jahre und konnten mit ihren bisherigen drei Platten jeweils den ersten Platz der UK-Charts erreichen.

Das zweite Album "I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful Yet So Unaware of It" schaffte es auch in den USA, Australien, Kanada und Neuseeland an die Spitze der Charts. (jwl)  © spot on news