Vor zwei Jahren hat Milla Jovovich eine Abtreibung vornehmen lassen. Obwohl sie nie darüber sprechen wollte, hat sie es nun doch getan. Anlass für ihren emotionalen Beitrag sind neue Gesetzesentwürfe in den USA.

Mehr Stars-Themen finden Sie hier

In einem Instagram-Beitrag offenbart Milla Jovovich, dass sie vor zwei Jahren eine Not-Abtreibung vornehmen lassen musste. Sie sei damals viereinhalb Monate schwanger und für Dreharbeiten in Osteuropa gewesen: "Ich bekam vorzeitige Wehen und man sagte mir, dass ich während des kompletten Eingriffs wach sein müsse."

Für sie sei es "eines der schlimmsten Erlebnisse" gewesen, die sie je habe durchmachen müssen. "Ich habe immer noch Albträume. Ich war alleine und hilflos", schrieb Jovovich. Nach dem Schwangerschaftsabbruch habe sie Depressionen bekommen und eine Auszeit von der Karriere nehmen müssen.

Milla Jovovich kämpft für sichere Abtreibungen

Eigentlich habe Milla Jovovich nie über die Abtreibung reden wollen. Aber: "Wenn ich daran denke, dass Frauen unter noch schlimmeren Bedingungen als ich einen Abbruch vornehmen lassen müssen, nur wegen der neuen Gesetze, dreht sich mir der Magen um", schreibt sie auf Instagram. Die 43-Jährige bezieht sich dabei auf ein neues Gesetz in Georgia, das schärfere Regelungen für den Schwangerschaftsabbruch vorsieht. Sobald ein Herzschlag des Fötus festgestellt wird, dürfen demnach keine Abtreibungen mehr erfolgen.

Milla Jovovich selbst habe sich aus der Krise nach der Abtreibung befreien können. Die Erinnerungen daran werde sie aber bis an ihr Lebensende begleiten. "Keine Frau möchte so etwas durchmachen. Aber wir müssen dafür kämpfen, sicherzustellen, dass unsere Rechte erhalten bleiben, eine sichere Abtreibung vornehmen zu lassen, wenn wir müssen."  © 1&1 Mail & Media / CF

Alabama verbietet fast alle Abtreibungen

Laut eines Beschlusses des republikanisch geführten Senats sollen künftig selbst nach Vergewaltigungen oder Inzest keine Schwangerschaftsabbrüche mehr möglich sein.