Er stand vor der Kamera und dahinter, er war auf der Theaterbühne zu sehen, lieh John Malkovic seine Stimme und er wusste schon mit 18 Jahren, dass die Schauspielerei sein Ding ist. Seine Erfahrungen möchte Heiner Lauterbach nun weitergeben – als Professor an einer Hochschule.

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Heiner Lauterbach zieht es an eine Hochschule, aber nicht als Student, sondern als Dozent. Am Montagabend wird er in Berlin zum Honorarprofessor ernannt und soll fortan an der privaten Hochschule Macromedia Studenten in der Schauspielkunst unterrichten.

"Professor für Schauspiel, Film und Fernsehen"

Der 66-Jährige sei "die perfekte Galionsfigur" für die Schauspielstudenten der Hochschule, sagte deren Präsident Jürgen Faust. Seinen ersten Schauspiel-Workshop soll der "Professor für Schauspiel, Film und Fernsehen" schon am Dienstag halten. Und eines ist ihm dabei besonders wichtig: Selbstbewusstsein!

"Ich kann junge Kolleginnen und Kollegen nur ermuntern, Lust an Diversität und Interdisziplinarität zu entwickeln und die eigene Vermarktung selbstbewusst in die Hand zu nehmen", gibt der baldige Dozent, der derzeit in "Der Fall Collini" neben Elyas M’Barek zu sehen ist, an. Denn seine Schützlinge belegen auch Fächer wie Selbstvermarktung und Networking.

Vor ihm hatten schon andere die Ehre

Honorarprofessoren arbeiten meist nebenberuflich und in der Regel unentgeltlich. Einen Professorentitel dürfen sie dennoch tragen. Heiner Lauterbach ist nicht der erste Promi, der sich als Professor versucht: Schon Fernsehjournalist Ulrich Wickert und TV-Moderator Götz Alsmann wurde der wohlklingenden Titel "Honorarprofessor" verliehen. (kms)  © spot on news