Justin Bieber sollte wirklich aufpassen, Marilyn Manson nicht mehr über den Weg zu laufen. Der Schockrocker ist extrem sauer, weil sich Bieber für wichtiger hält und einfach sein Merchandise-Design geklaut hat.

Es gibt Menschen, die will man nicht zum Feind haben. Marilyn Manson (48) fällt in diese Kategorie: Der Schockrocker, der sich seinen Nachnamen von einem Serienkiller geborgt hat und sich gruseliger schminken kann, als der Clown in "Es", ist derzeit auf 180.

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In Acht nehmen muss sich nun ausgerechnet Superbubi Justin Bieber (23). Der hat es sich mit Manson seit letztem Sommer nämlich ziemlich verscherzt.

Der Popstar bediente sich für sein Merchandise nämlich bei einem Shirt, das normalerweise Manson-Fans tragen. Vorne ist das stark geschminkte Gesicht des Schockrockers zu sehen – aber in Biebers Version ist hinten die Aufschrift "Bigger than Satan – Bieber" zu lesen.

Und jeder weiß ja, dass Bieber mit Satan und der Metal-Szene ungefähr so viel zu tun hat, wie Ozzy Osbourne mit der Kirche.

200 Dollar pro Stück

Das Shirt ging dann beim Nobelgeschäft "Barney's" für den stolzen Preis von 200 Dollar in den Verkauf. Damals hieß es, Manson hätte sein Einverständnis gegeben. Wie der Rocker nun in einem Interview ziemlich ungehalten klarstellte, stimmte das überhaupt nicht!

Und es wird noch besser: Bieber stellte sich Manson gegenüber auch noch als Gönner dar. Im Interview mit "Consequence of Sounds" erzählt der Schockrocker von seiner ersten Begegnung mit dem Jüngling – der besagtes Shirt damals sogar trug: "Er hatte das Shirt an, auf dem sein Name stand und sagte zu mir: 'Ich habe dich wieder relevant gemacht.' Ein großer Fehler."

Dann versprach er Bieber am nächsten Tag mit ihm beim Soundcheck den Manson-Song "Beautiful People" zu performen – was purer Sarkasmus und niemals sein Ernst war. "Er hat wirklich geglaubt, dass ich es mache, weil er einfach so dumm war."

"Er war ein Stück Scheiße"

Als Bieber schließlich noch raushaute, dass die Idee mit dem Shirt wirklich von ihm kam, war es genug. Manson machte den gesamten Erlös, den Bieber mit den Shirts erzielt hatte, für sich geltend. Dass er rechtlich keine Chance gegen Manson hat, war Bieber wohl klar.

"Sie haben nicht mal darum gekämpft. Sie haben einfach gesagt 'Ja, ist uns schon klar, dass wir das nicht durften. Hier hast du das Geld'."

Ende gut, alles gut? Nicht wirklich. Es scheint, als würde Manson immer noch kochen, wenn er an Bieber denkt: "Er war einfach ein Stück Scheiße, wie er das so arrogant zu mir gesagt hat."

Als Bieber ihn berührt habe, habe er sich nur gedacht: "Hey, geh weg, du reichst mir gerade einmal bis zum Schwanz, ok? (lacht) Also tritt zurück, Sohn!"

Die neue Single von Manson ist übrigens gerade herausgekommen und heißt übersetzt "Wir wissen wo zur Hölle du wohnst". Oh, oh. (mia)


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