Mobbing ist dank der sozialen Netzwerke so einfach wie nie. Für Sängerin Pink ist das ein absolutes Unding. Bei Trollen versteht sie keinen Spaß und hat auch kein Problem damit, ihnen die Leviten zu lesen.

Beim Internet-Trollen hört für Pink der Spaß auf. Das machte sie im US-amerikanischen "People"-Magazin deutlich. Während sie offen für konstruktive Kritik sei, machten sie anonyme Lästereien rasend vor Wut.

Vater hatte klaren Wertekompass

"Es gibt Dinge, die machen mich wütend", sagte Pink. Dazu gehörten vor allem der Hass und die Lästereien im Netz. Dank der Anonymität würden die User viel schneller Kritik üben.

Dabei würde sich die 38-Jährige nur eins wünschen: "Du würdest es mir nie direkt ins Gesicht sagen. Aber bitte, tu es! Lass uns darüber reden, zeig mir, wer du bist."

Ihr Vater Jim brachte der Sängerin bereits in jungen Jahren bei, was richtig, und was falsch ist. "Er hat gegen jede Ungerechtigkeit gekämpft, die er sehen konnte", sagte Pink.

Egal, ob jemand schikaniert wurde, ein Unternehmen seine Angestellten falsch behandelte oder das Gesetz nicht fair war – ihr Vater habe sich für die Schwachen eingesetzt. Dank ihm lebt Pink nach dem Motto "Bleib dir selbst treu".

Pink will Trolle mit eigenen Waffen schlagen

Schon des Öfteren hat Pink es mit ihren Trollen aufgenommen, in der Hoffnung, dem Cyber-Mobbing ein Ende zu bereiten.

Man müsse die anonymen Kritiker mit ihren eigenen Waffen schlagen, in dem man ihre Hass-Kommentare öffentlich an den Pranger stellt, so die Musikerin.

"Ihre Accounts werden dann stillgelegt, weil sie gar nicht damit umgehen können. Denn sie sind nicht so groß und böse, wie sie immer tun."

Pink möchte, dass ihre Kinder ohne Vorurteile aufwachsen, und zeigt sich extrem tolerant.


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