• Vergangene Woche wurde Linda Zerkavis' Abschied von der "Tagesschau" und der ARD bekannt.
  • Nun kursieren Gerüchte, dass die Nachrichtensprecherin ins Privatfernsehen wechseln könnte.
  • Demnach soll ein neuer Job bei ProSieben für sie anstehen.

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Steht nach Jan Hofers Wechsel zu RTL nun ein weiterer Umzug eines der Gesichter der "Tagesschau" zum Privatfernsehen an? Nachdem vergangenen Freitag bekannt wurde, dass die Nachrichtensprecherin Linda Zervakis die "Tagesschau" und die ARD verlassen wird, werden nun Gerüchte laut, dass sie zum Privatsender ProSieben wechseln könnte. Das berichten die Branchenportale "Medieninsider" und "DWDL" auf Grundlage interner Hinweise.

Zervakis ist seit 2006 Teil von ARD-aktuell und seit 2013 Gesicht der 20-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau". Ihre letzte Sendung im Ersten wird sie laut Sender am 26. April präsentieren. Die genauen Gründe für den Abschied der Journalistin wurden vorerst nicht genannt.

Der Sender vermeldete am Freitag lediglich, dass man sehr bedauere, "auf Linda Zervakis verzichten zu müssen". Das gesamte Team habe sie als Mensch und Kollegin sehr geschätzt, hieß es von Marcus Bornheim, Chefredakteur von ARD-aktuell weiter. "Linda Zervakis möchte sich auf eigenen Wunsch hin beruflich verändern," wurde der Abgang der in Hamburg geborenen Deutsch-Griechin begründet.

Von der ARD zu Privatsender ProSieben?

Ein Grund könnte nun ein möglicher Wechsel ins Privatfernsehen sein. "Medieninsider" berichtete bereits am Freitag, dass Zervakis einen Job bei ProSieben übernehmen werde. Später soll auch "DWDL" offenbar "ähnliche Hinweise" erhalten haben.

Zwar wollte der Münchner Privatsender die Gerüchte auf Anfrage der Medienportale nicht bestätigen, allerdings habe ein Sprecher "Medieninsider" mitgeteilt, dass Zervakis weder die Nachrichtensendung "Newstime" noch Shows für ProSieben moderieren werde. Allerdings lässt diese Aussage Spielraum für andere Angebote und Formate für Zervakis innerhalb des Senders - vor wie auch hinter der Kamera.

Ein Wechsel von Linda Zervakis zu ProSieben würde gut in das Konzept des Senders passen, der unter Senderchef Daniel Rosemann Formate im Informationsbereich deutlich gestärkt hat. Beispiele dafür sind die Reportagen von Thilo Mischke sowie das Engagement von Jenke von Wilmsdorff im vergangenen Sommer.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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