• "Ich flipp' aus, wirklich!": Selten war eine "Goodbye Deutschland!"-Auswanderin so euphorisch wie Micro-Influencerin Crizi Stern.
  • Sie wollte auf Santorini ein neues Leben beginnen und mit ihrer großen Liebe Nicolo eine Cocktailbar eröffnen.
  • Doch dann kam alles anders, wie die VOX-Dokusoap zeigt.

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Einen Seelenverwandten habe sie in Nicolo gefunden, schwärmte "Goodbye Deutschland!"-Auswanderin Christina Beier (34), die unter dem Pseudonym Crizi Stern auf Instagram ihre wild-glamouröse Seite auslebt und deren Umzug nach Santorini die VOX-Dokusoap begleitete.

Nicht nur die griechische Trauminsel hatte es der Freisingerin angetan, sondern auch der charismatische Barbetreiber, den sie 2018 in einer persönlichen Krisenzeit kennengelernt hatte. "Wie so'n roter Faden" ziehe sich Liebeskummer durch ihr Leben, doch damit sollte nun Schluss sein: Ihr "Greek Husband" habe sie "ins Leben zurückgeholt". Mit ihm zusammen wollte Crizi einen Neuanfang wagen, gemeinsam eine Bar eröffnen und glücklich werden.

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Doch dann das: Als sie im Mai 2021 auf Santorini ankam, holte sie ihr guter Freund David ab, von Nicolo indes keine Spur. Auch in ihrer neuen Wohnung schaute er nicht vorbei, in seiner Bar traf sie ihn nicht an, nicht einmal einen Anruf gab es. Natürlich mache sie das traurig, gab sie zu, doch sie wollte sich nicht unterkriegen lassen, absolvierte am nächsten Tag ein Fotoshooting und hoffte weiter das Beste.

Als Crizi jedoch ihren Liebsten tags darauf endlich in die Arme schließen konnte, folgten weitere Enttäuschungen. Die Begrüßung gestaltete sich förmlich mit Wangenküssen, auch sonst wirkte der Einheimische recht verhalten. Und: Die Bar, die beide übernehmen wollten, sei erst ab dem kommenden Januar zu vermieten, eröffnete er ihr. Bis dahin solle die gelernte Hotelfachfrau doch einfach bei ihm als Kellnerin arbeiten. So hatte sich Crizi ihr neues Leben nicht vorgestellt.

Influencerin bei "Goodbye Deutschland!" stinksauer: "Ich hab's satt!"

Vor Nicolo ließ sie sich ihre Verletzung nicht anmerken, später am Strand aber flossen Tränen: "Mich kotzt das jetzt alles richtig an!", klagte sie und überlegte, ob sie am Ende "alles falsch gemacht" habe. "Mein ganzes Kartenhaus ist jetzt irgendwie zusammengebrochen, und ich fühl' mich einfach richtig, richtig sch...e. Ich hab's satt, dass ich immer alle Dinge allein regeln darf. Ich hatte das so oft, dass mich Männer einfach im Stich gelassen haben."

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"Wir sind gute Freunde." Eigentlich wollte Crizi von Nicolo etwas anderes hören ...

Zwar habe sie immer gerne als Kellnerin gearbeitet, aber: "Wenn du einmal die Entscheidung für dich getroffen hast, dass du Unternehmerin sein möchtest, dass du ein eigenes Business hochziehen möchtest, [...] dann möchtest du nie wieder angestellt sein!

Trotz ihrer Wut auf Nicolo befürchtete Crizi, seine Gefühle zu verletzen, als sie ihm mitteilte, sein Angebot nicht annehmen zu wollen. Der aber reagierte cool: "Du musst das tun, was das Beste für dich ist. Wir sind Freunde." Vor lauter Erleichterung schien Crizi sofort wieder rosarot zu sehen, empfand plötzlich alles als "gar net so schlimm". Und dann warf ihr Nicolo sogar noch ein Hoffnungshäppchen in Sachen Zukunft hin: "Liebe? Man wird sehen ... Wir sind auf einer Liebesinsel!", erklärte er dem Kamerateam lachend. Ob das gutgehen würde?

Doppeltes Liebes-Aus auf Santorini

Drei Monate später war klar: würde es nicht. Trotzdem war Crizi beim zweiten VOX-Besuch superhappy, kam aus dem Strahlen und Lachen gar nicht mehr heraus und ließ alle wissen: "Ich habe einen Mann in meinem Leben, der wirklich viel zu gut ist, um wahr zu sein, und ich bin total verliebt. Ich will alles!" Sie sei "full of love and happiness", sogar eingezogen war ihr Liebster bereits bei ihr: "Ich möchte diesen Mann nie wieder verlier'n!"

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Happy mit Manos: Crizi Stern und ihr neues Leben in Santorini

Bei dem Auserwählten handelte es sich um Manos, Mitarbeiter einer Autovermietung und optisch Nicolo nicht ganz unähnlich. Zu dem hatte Crizi keinen Kontakt mehr, womit sie auch der Traum von der eigenen Bar erst mal begrub.

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Stattdessen verkaufte sie in einer Boutique selbst designte T-Shirts und arbeitete als Online-Coach, was sie neben einigen anderen Jobs auch in Deutschland bereits getan hatte. Sie kam über die Runden, war glücklich verliebt. Ein glückliches Ende, sollte man meinen. Wenn es da kurz vor dem Abspann nicht plötzlich geheißen hätte: "Crizi hat sich inzwischen von Manos getrennt. Aber die Hoffnung auf die große Liebe, die gibt sie nicht auf ..." (tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau