Jo Swinson

Jo ‐ Steckbrief

Name Jo
Bürgerlicher Name Joanne Kate Swinson
Beruf Politikerin
Geburtstag
Sternzeichen Wassermann
Geburtsort Glasgow/Schottland
Staatsangehörigkeit Vereinigte Königreich Großbritannien
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Haarfarbe braun

Jo ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Gegen den Brexit-Willen der Briten kam Jo Swinson nicht an. Doch auch nach ihrem Rücktritt als Parteichefin der britischen Liberaldemokraten sollte man die Schottin auf dem Schirm behalten.

1980 wurde Jo Swinson in eine Glasgower Mittelschichtfamilie geboren, später studierte sie Management an der London School of Economics und arbeitete in der Marketing- und Kommunikationsbranche.

Mit 17 Jahren trat sie den Liberaldemokraten (kurz "Libdems") bei, schon mit 21 trat sie erstmals bei Unterhauswahlen an. Vier Jahre später gelang ihr der Sprung, als jüngstes Parlamentsmitglied nannte man sie "Baby of the House". Doch bald wurde klar, dass man dieses "Baby" nicht unterschätzen darf.

Swinson wurde "Private Secretary" von Wirtschaftsminister Vince Cable, danach arbeitete sie für den stellvertretenden Premierminister Nick Clegg und übernahm einen Staatssekretärsposten. Die Lehrzeit in der Nähe der beiden Parteichefs nützte ihr beim Aufstieg.

Die Schottin gab sich rebellisch und selbstbewusst. 2018 nahm sie ihren erst zweieinhalb Monate alten Sohn mit ins Unterhaus und hielt mit ihm auf dem Arm eine Rede – ein Novum, passend zu ihrer Forderung: Frauen sollten beim Thema Gleichberechtigung weniger nach dem Staat rufen, sondern sie in der Arbeit und zu Hause durchsetzen, proklamierte die zweifache Mutter. Man darf davon ausgehen, dass sie dies tatsächlich tut – 2011 heiratete sie ihren Parteikollegen Duncan Hames.

Im Juli 2019 wurde sie zur jungen Hoffnungsträgerin der Brexit-Gegner: Swinson führte als erste Frau die Liberaldemokraten an, als neue Parteichefin wollte sie den Brexit auch ohne Referendum absagen. Die einen sahen sie deshalb als Demokratie-Verächterin, die anderen als glaubwürdige Kämpferin.

Doch Swinson ließ sich nicht einschüchtern. Sie wollte Boris Johnson als Premier ablösen: "Wenn ich mir Boris Johnson und Jeremy Corbyn (Chef der Labour-Partei, Anm. d. Red.) anschaue, dann bin ich absolut sicher, dass ich einen besseren Job als Premier machen könnte."

Dieser Plan scheiterte. Bei der Unterhauswahl im Dezember 2019 verlor Swinson ihren Sitz und trat als Parteichefin zurück. Auf Weiteres darf man gespannt sein, immerhin ist Swinson eine hartnäckige Marathon-Läuferin. Aufhalten können sie nur Erdnüsse, 2013 erlitt sie durch Kekse einen allergischen Schock und erholte sich erst nach der Gabe von Adrenalin.

Jo ‐ alle News

Premierminister Boris Johnson und seine konservativen Tories gehen mit einem triumphalen Sieg aus den Parlamentswahlen in Großbritannien hervor und können den Brexit nun nach eigenen Vorstellungen durchziehen. Der große Wahlverlierer Jeremy Corbyn zieht unterdessen erste Konsequenzen.

Am Donnerstag stimmen die Briten zum dritten Mal in vier Jahren über ein neues Parlament ab. Premierminister Boris Johnson braucht eine deutliche Mehrheit, um das Vereinigte Königreich am 31. Januar 2020 aus der EU zu führen. Zuletzt konnte sein Widersacher Jeremy Corbyn in den Umfragen aufholen. Fünf Fragen und Antworten zur Wahl.

Der nur knapp sechswöchige Turbo-Wahlkampf in Großbritannien biegt nach dem zweiten direkten TV-Duell zwischen Premierminister Boris Johnson und seinem Herausforderer Jeremy Corbyn auf die Zielgerade ein. Auch in der Debatte am Freitagabend gelang es dem Herausforderer nicht, Johnson in die Enge zu treiben. Der Amtsinhaber distanzierte sich wenig glaubhaft von politischen Lügen. 

Zwei Tage nach dem Terrorlauf an der London Bridge mit zwei Opfern kehrt die britische Politik in den Wahlkampfmodus zurück. Gefeiert werden die Männer, die sich dem Attentäter mit einem Narwal-Stoßzahn, einem Feuerlöscher oder bloßen Händen entgegenstellten.

Eine junge Schottin möchte das Duell zwischen Premierminister Boris Johnson und Jeremy Corbyn zu einem Dreikampf machen. Jo Swinson, Vorsitzende der Liberaldemokraten, hat in der Politik einen rasanten Aufstieg hingelegt. Nun träumt sie vom höchsten Amt im Vereinigten Königreich.

Dem Anschein nach muss der Brexit erneut verschoben werden. Boris Johnson will Neuwahlen für Großbritannien. Dafür müssen die EU-Staaten zustimmen. Alle News erfahren Sie in unserem Brexit-Blog.