• Diego Maradona ist am 25. November 2020 verstorben.
  • Nun wird gegen den Leibarzt der Fußball-Legende ermittelt.
  • Der Verdacht der fahrlässigen Tötung steht im Raum.

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Ermittler in Argentinien haben den Leibarzt der gestorbenen Fußball-Legende Diego Maradona, Leopoldo Luque, nach Medienberichten formell der fahrlässigen Tötung beschuldigt.

Dessen Praxis in der Hauptstadt Buenos Aires und das Wohnhaus in einem Vorort wurden am Sonntagmorgen (Ortszeit) durchsucht, wie argentinische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Quellen in der Justiz berichteten.

Gab es Unregelmäßigkeiten bei Behandlung?

Es werde untersucht, ob es bei der Behandlung von Maradona in dessen Haus in einer bewachten Wohngegend nördlich von Buenos Aires in den letzten zwei Wochen seines Lebens Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Dort hatte sich der Weltmeister von 1986 erholen sollen, nachdem der Neurochirurg Luque und andere Ärzte ihn an einem Blutgerinnsel im Gehirn operiert hatten. (br/dpa)

Die Statistiken belegen: 1986 gewann nicht Argentinien die WM, sondern Maradona

Zahlreiche Statistiken untermauern den optischen Eindruck: Die argentinische Nationalmannschaft bestand während der WM 1986 in Mexiko mindestens zur Hälfte nur aus einem Spieler. Kapitän Diego Maradona setzte als Torschütze, Vorlagengeber und Dribbelkönig Maßstäbe und krönte sich folgerichtig zum Weltmeister. (Teaserbild: STAFF / AFP) © ProSiebenSat.1
Teaserbild: © Ramiro Gomez/telam/dpa