• Seit der Corona-Pandemie dürfen in der Bundesliga pro Partie fünf Auswechslungen vorgenommen werden.
  • Dies hat messbare Auswirkungen auf eine bestimmte Statistik.
  • Eine neue Rekordmarke steht vor der Tür.
  • Auch an anderer Stelle sind in der Bundesliga zwei erfreuliche Trends festzustellen.

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In der Fußball-Bundesliga könnte in dieser Saison ein Rekord bei den Joker-Toren erzielt werden. Nach 33 von 34 Spieltagen trafen eingewechselte Spieler bislang 142 Mal, wie aus Zahlen des Daten-Dienstleisters Opta hervorgeht. Der bisherige Rekord aus der Saison 2018/19 liegt bei 146. Wenn am letzten Spieltag dieser Spielzeit der bisherige Schnitt von 4,3 Toren übertroffen wird, fällt der Rekord. Ein wichtiger Faktor: Seit dem Neustart in der Corona-Pandemie sind in der Bundesliga fünf Auswechslungen erlaubt. Das erhöht natürlich auch die Chancen auf Joker-Tore.

Rekordstürmer Nils Petersen arbeitet an seiner eigenen Legende

In der Spieler-Statistik liegt mal wieder ein Experte vorne: Nils Petersen vom SC Freiburg gelangen in dieser Spielzeit schon vier Joker-Tore, geteilter Bestwert mit Bayerns Eric-Maxim Choupo-Moting. Damit baut Petersen seinen Vorsprung als bislang erfolgreichster Joker in der Bundesliga-Geschichte aus.

Foulspiele gibt es dagegen immer weniger. Bereits seit Einführung des Videobeweises zur Saison 2017/18 wird in der Bundesliga laut Stats Perform kontinuierlich weniger gefoult. In dieser Spielzeit gab es pro Spiel im Schnitt nur noch knapp 23,8 Fouls - weniger waren es seit 2004/05 noch nie. In der Spielzeit 2005/06 gab es noch 40,6 Foulspiele je Begegnung.

Ganz ähnlich ist der Trend bei den Platzverweisen. Nur 0,08 gab es pro Spiel. Zuletzt war dieser Wert vor 35 Jahren so niedrig (1986/87, 0,06). (dpa/hau)

Wataru Endo, Benno Schmitz, Marvin Schwäbe, VfB Stuttgart, 1. FC Köln, Bundesliga, 34. Spieltag
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