Hans-Joachim Watzke äußerte sich am Sonntag zur Lage der Bundesliga in Zeiten von Corona. Deshalb wird der BVB-Boss nun von Liga-Konkurrent Fortuna Düsseldorf kritisiert.

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Fortuna Düsseldorf wehrt sich gegen die Absage von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu möglichen finanziellen Hilfen von größeren für kleinere Clubs in der Fußball-Bundesliga.

"Ich weiß nicht, was ihn dazu getrieben hat, das zu sagen. Ich halte das für absolut unsolidarisch. Es war weder der richtige Zeitpunkt noch der richtige Inhalt", sagte der Fortuna-Vorstandsvorsitzende Thomas Röttgermann der "Rheinischen Post" (Dienstag).

Watzke: Vereine sind auch Wirtschaftsunternehmen

Watzke hatte in der ARD-Sportschau am Sonntag betont, Vereine seien auch Wirtschaftsunternehmen. "Und ehrlicherweise sind wir auch Konkurrenten. Und da muss man das sehr genau miteinander austarieren, was noch Wettbewerb ist und was kein Wettbewerb mehr ist."

Und weiter: "Am Ende können nicht die Clubs, die ein bisschen Polster angesetzt haben in den vergangenen Jahren, dann im Prinzip die Clubs, die das wiederum nicht gemacht haben, dafür auch noch belohnen."

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