Die querschnittsgelähmte Kristina Vogel fühlt sich mental immer besser gewappnet für ihr neues Leben nach dem schrecklichen Trainingsunfall im Juni 2018.

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"Ich weiß, dass ich mit der Verarbeitung meines Unfalls schon sehr weit gekommen bin und es mir gelingen wird, mich komplett an das Leben im Rollstuhl anzupassen", sagte die zweimalige Olympiasiegerin im Interview eines Reifenherstellers für die von Vogel unterstützte Kampagne "Verfolge Deinen Traum. Egal was kommt".

Als Kommentatorin in Tokio

Die 28-Jährige soll dabei mit ihrer Erfahrung aus vielen Jahren im Hochleistungssport anderen Menschen helfen, eine sportliche Herausforderung zu meistern. "Es bedeutet mir viel, dass ich anderen Menschen zeigen kann, wie auch sie an ihren Zielen festhalten können", sagte Vogel, die andeutete, vier Jahre nach ihrem Goldtriumph in Rio de Janeiro gerne auch 2020 in Tokio bei Olympia vor Ort sein zu wollen.

"Ich werde wahrscheinlich nach Tokio fahren und an den Olympischen Spielen als Kommentatorin teilnehmen", sagte die Erfurterin.

Die nächsten Sommerspiele sollten für Vogel eigentlich noch einmal ein großes Karrierehighlight werden: "Irgendwann hätte ich sowieso aufgehört. Jetzt eben früher als geplant. Aber ich habe nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich habe meine Situation akzeptiert und mache das Beste daraus."  © AFP

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Kristina Vogel: Ihr Leben und ihre Karriere in Bildern

Mit zwei Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln ist Kristina Vogel die erfolgreichste Sportlerin der Bahnradsport-Geschichte. Ein schwerer Trainingsunfall Ende Juni hat ihrer Ausnahme-Karriere ein jähes Ende gesetzt. Schon mit 18 hatte sie einen schweren Unfall zu überstehen.