• Das Wetter machte den Skirennfahrern einen Strich durch die Rechnung.
  • Die Abfahrt bei den Winterspielen musste abgesagt werden.
  • Doch ein neuer Termin steht bereits fest.

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Die für Sonntag angesetzte Olympia-Abfahrt der Skirennfahrer ist wegen starker Windböen abgesagt worden. Nachdem der Start des Herren-Rennens bei den Olympischen Winterspielen in China bereits mehrmals verschoben worden war, verlegte der Ski-Weltverband Fis den Wettkampf schließlich auf Montag (05:00 Uhr MEZ).

Die Startzeiten des Riesenslaloms der Damen, der ebenfalls am Montag stattfindet, wurden entsprechend angepasst. Der erste Durchgang soll nun um 02:30 Uhr MEZ, der zweite um 07:30 Uhr MEZ beginnen.

Olympia 2022: Die olympischen Sportstätten in Peking

14 Jahre nach der Austragung der Olympischen Sommerspiele erlebt Peking als erste Stadt in der Olympia-Geschichte auch die Winterspiele. Die Veranstalter haben teils vorhandene Sportstätten aus Platz- und Kostengründen umgebaut. Und mancherorts liegt jetzt Schnee, wo es zuvor keinen gab. (Teaserbild: action press/SIPA PRESS/Xinhua/Zhang Chenlin) © Eurosport

Schwaiger: Absage der Abfahrt "absolut gute Entscheidung"

"Das ist eine absolut gute Entscheidung. Es ist nach wie vor extrem windig. Aus Sicht der Sicherheit und auch der Fairness war das die richtige Entscheidung", kommentierte der deutsche Herren-Bundestrainer Christian Schwaiger die Absage des alpinen Auftakt-Events dieser Spiele. Die Windböen seien im Bereich von 50, 60 Kilometern pro Stunde gewesen.

Das deutsche Alpin-Quartett Romed Baumann, Andreas Sander, Josef Ferstl und Dominik Schwaiger startet seinen Kampf um die Medaillen also später als geplant. "Lieber kein Rennen als ein unfaires Rennen", sagte Baumann.

Die Fahrer seien auf solch ein Szenario eingestellt gewesen. Bereits während der Trainingstage hatte der Wind zu Verzögerungen und Absagen geführt. Im Riesentorlauf der Damen ist Emma Aicher die einzige deutsche Starterin. (dpa/msc)