Sorge um Alain Delon: Der französische Filmstar musste sich nach einem Schlaganfall und einer leichten Hirnblutung einer Operation unterziehen. Nun muss sich der 83-Jährige schonen und befindet sich zur Erholung in einem Schweizer Klinikum.

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Die französische Film-Legende Alain Delon hat vor einigen Wochen einen Schlaganfall und eine leichte Hirnblutung erlitten und erholt sich derzeit in einem Schweizer Krankenhaus.

Sein Zustand sei den Ärzten zufolge stabil, teilte der Sohn des Schauspielers, Anthony Delon, der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mit. Der 83-Jährige war demnach in einem Krankenhaus in Paris operiert worden und hatte drei Wochen lang auf der Intensivstation gelegen. Gesundheitsprobleme zwangen Alain Delon in den vergangenen Jahren mehrmals zu Pausen.

Familie steht Alain Delon in Klinik bei

"Die ganze Familie hat sich an seinem Bett abgewechselt, mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter Nathalie", erklärte Anthony Delon. Inzwischen sei sein Vater in die Schweiz zurückgekehrt, wo er sich in einer Klinik erhole.

Seine Schwester, die in der Schweiz lebe, halte die Familie über Delons tägliche Fortschritte auf dem Laufenden, teilte Anthony Delon weiter mit.

In den vergangenen Wochen hatten mehrere Promi-Zeitschriften, unter anderem "Closer", von einem Schlaganfall des Filmstars berichtet. Delons Team teilte Mitte Juni auf Anfrage von AFP mit, der Schauspieler sei "wegen Schwindels und leichter Kopfschmerzen" in ein Krankenhaus in Paris eingeliefert worden. Die Beschwerden seien wahrscheinlich auf eine Herzrhythmusstörung zurückzuführen.

Alain Delon war in den 1960er- und 1970er-Jahren durch Filme wie "Der Swimmingpool" mit Romy Schneider und "Borsalino" mit Jean-Paul Belmondo berühmt geworden war. Mit Schneider (1938-1982) verband Delon eine turbulente Beziehung.

Im Mai dieses Jahres wurde er beim Festival in Cannes mit der Goldenen Palme für sein Lebenswerk geehrt. (jwo/afp)  © dpa

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