Tom Hanks, Dan Brown und weitere Topstars beehrten den Potsdamer Platz in Berlin zur großen Deutschlandpremiere von "Inferno". So verlief der Abend.

Hanks und Ehefrau Rita Wilson.

Ein bisschen Hollywood in Berlin – das wäre angesichts des Besuchs dieser Megastars noch eine Untertreibung gewesen. Das Sony Center markierte an diesem beinahe winterlich kühlen Montagabend vielmehr das absolute Zentrum des Kino-Kosmos'. Zur Deutschlandpremiere von "Inferno", der nach "Sakrileg" und "Illuminati" mittlerweile dritten Verfilmung eines Dan-Brown-Bestsellers und der ersten seit sieben Jahren, gab sich ein an Glamour schwer zu übertreffender Cast die Ehre.

In dem Film stößt Tom Hanks als Harvard-Symbologe Robert Langdon auf mysteriöse Hinweise, die mit Dantes Werk "Inferno" zu tun haben. Nachdem er in einem italienischen Krankenhaus mit Amnesie erwacht, will er mithilfe der Ärzin Sienna Brooks (Felicity Jones) sein Gedächtnis wiedererlangen. Ein Wettlauf gegen die Zeit durch Europa beginnt, denn ein Wahnsinniger will einen Virus freisetzen, der den Großteil der Weltbevölkerung vernichten würde. Der Film startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.

Dan Brown im Sony Center.

Megastars rollten auf den Teppich

In dramaturgisch clever gewählten Abständen weniger Minuten rollten am Premieren geübten Sony Center Audi-Limousinen mit getönten Scheiben über den Bordstein, um ihre prominente Fracht auf gebannt wartende Fans, Schaulustige und Journalisten loszulassen.

Nach Superstar-Autor Dan Brown (52), der zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt gehört, betraten Regisseur Ron Howard (62, Oscar für "A Beautiful Mind"), Omar Sy (38, Durchbruch mit "Ziemlich beste Freunde"), Felicity Jones (32, bald im "Star Wars"-Spinoff "Rogue One" zu sehen) und natürlich Hauptdarsteller Tom Hanks (60, Oscars als bester Hauptdarsteller für "Forrest Gump" und "Philadelphia") mit Ehefrau und Schauspielkollegin Rita Wilson (59) den roten Teppich, gefolgt vom unmittelbaren Aufschrei all derer, die sich wenige Meter entfernt gegens Geländer drückten, um – mehr und weniger erfolgreich – Autogramme abzustauben. Tom Hanks nahm sich für die euphorische Menge besonders viel Zeit.

Omar Sy in Berlin.

Gewohnt charmant führte Moderator Steven Gätjen durch den rund zwei Stunden langen Red-Carpet-Abend. Bevor die Stars des Films von dem vor allem durch seine Moderationen auf ProSieben bekannten Gätjen in Empfang genommen wurde, nahm er sich manchen Fan und den einen und anderen prominenten Gast zur Seite – darunter Mariella Ahrens, Vinzenz Kiefer und den Berliner Bürgermeister Michael Müller. Schade nur, dass von all den Pläuschen wegen mangelhafter Toneinstellung kaum etwas zu verstehen war.

Tom Hanks liebt unsere Currywurst

Beim kleinen Stelldichein mit TV-, Radio- und Onlinepresse präsentierten sich die Filmstars und der Meister der Thriller-Romane lässig und geduldig. Franzose Omar Sy erklärte, wie aufgeregt er war, an diesem Film mitarbeiten zu dürfen und wie schwer es ihm fiel, gleichzeitig normal zu schauspielern. Dan Brown wollte immer noch nicht mehr verraten, als dass sein neuster Coup, der 2017 erscheint, "Origin" heißen wird – was allerdings schon seit einigen Wochen bekannt ist.

Die schöne Felicity Jones.

Ron Howard schwärmte von seinen Deutschland-Dreharbeiten zu "Rush". Tom Hanks – nicht nur ein großer Darsteller, sondern auch ein erstklassiger Entertainer – plauderte über seine Vorliebe fürs europäische Kino, Originalsets anstatt Hollywoodstudios, seine Passion für Currywurst und das seine Kinder immer wieder neidisch sind, wenn er und seine Frau in Berlin unterwegs sind. Und dann war da noch die schöne Felicity Jones, die in ihrem ärmellosen, mit Glitzersteinen verzierten Kleid die schon mit Jacke und Mütze bibbernde Scharr schockfrieren ließ.

Rund eine Dreiviertelstunde nach ihrer Ankunft verließen die Promis den Red Carpet unter dem markanten Dach des Sony Centers und verschwanden im Untergrund des Cinestar-Kinos, um zwei Tage nach der Weltpremiere in Florenz erneut beizuwohnen, wenn Robert Langdon die Welt rettet.

(pep)   © top.de

Er ist sicherlich einer der sympathischten Hollywood-Stars. Und er weiß, wie man Menschen glücklich macht.

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