Caroline Peters

Caroline Peters ‐ Steckbrief

Name Caroline Peters
Beruf Deutsche Schauspielerin
Geburtstag
Sternzeichen Jungfrau
Geburtsort Mainz
Staatsangehörigkeit Deutsch
Geschlecht weiblich

Caroline Peters ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Dem deutschen Fernsehpublikum ist Caroline Peters vor allem durch die Krimiserie "Mord mit Aussicht" bekannt, wo sie zwischen 2008 und 2014 die Kriminaloberkommissarin Sophie Hass verkörpert. Doch die Schauspielerin des Jahres 2018 beginnt ihre Karriere ganz klassisch auf der Theater-Bühne. Bevor sie 1995 ihr erstes Engagement an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz antritt, absolviert die gebürtige Mainzerin ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes. Es folgen Stationen am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, an der Volksbühne Berlin und am Schauspielhaus Zürich. Seit 2004 gehört sie zum festen Ensemble des Burgtheaters in Wien.

Die Begeisterung für das Theater hat sie seit ihrer Kindheit, wie der Berliner Tagesspiegel in einem Portrait über die Schauspielerin schreibt. Mit 13 Jahren hatte sie ihr erstes Theater-Abonnement und besuchte 15 Stücke pro Spielzeit. Meist war sie die einzige Jugendliche im Publikum, erinnert sie sich. Als sie sich nach dem Abi bei den großen Schauspielschulen bewirbt, wird sie zwölf Mal abgewiesen, bis sie schließlich in Saarbrücken durch einen Zufall und dank Nachrückverfahren doch noch hineinrutscht.

Ein Wink des Schicksals, könnte man meinen, denn Caroline Peters ist wie für die Bühne und ein Leben vor der Kamera geschaffen, glänzt durch ihre Wandelbarkeit, ihre ausdrucksstarke Mimik, ihren Witz und Tiefgang.

2007 erhält sie den Grimme-Preis für ihre Darstellung in "Arnies Welt", 2013 den Bayerischen Fernsehpreis, 2016 den Deutschen Schauspielerpreis als beste Schauspielerin, 2018 wird sie mit dem Nestroy-Theaterpreis geehrt und wird im gleichen Jahr von der renommierten Fachzeitschrift "Theater Heute" für ihre Rolle in "Hotel Strindberg" zur Schauspielerin des Jahres ernannt.

Wenn Peters heute an ihre TV-Rolle der Kommissarin Haas zurückdenkt, sagt sie: "Ich wäre so gerne, wie sie. Nichts ist ihr peinlich. Sie redet als Erste, setzt sich als Erste und isst als Erste."

Bei so viel Talent ist natürlich der Sprung auf die Kinoleinwand ein Leichtes. So spielt sie in der Söhnke-Wortmann-Komödie "Der Vorname" (2018) die Professoren-Ehefrau Elisabeth, die zusammen mit dem Rest der Familie ihrem Bruder ausreden möchte, seinen Sohn Adolf zu nennen. Dieser vermeintliche Umstand ist allerdings nur Auslöser für weitere unangenehme Wahrheiten, die während des Abends ans Licht kommen. Anfang 2019 kommt die Culture-Clash-Kommödie "Womit haben wir das verdient" in die Kinos, in der Peters eine Mutter darstellt, deren Tochter zum Islam konvertiert.

Dass Peters sich auch besonders für kontrovers-amüsante Rollen begeistert, erklärt sie gegenüber dem NDR so: "Ich finde es gut, dass das jetzt vermehrt auftritt im deutschsprachigen Raum, dass Komödien genutzt werden, um Themen zu sortieren und sich Klarheiten zu verschaffen über Positionen und Fragen. Weil ich das Gefühl habe, Positionen und Fragen - das gibt es alles nicht mehr. Es gibt immer nur 'Daumen hoch' und 'Daumen runter'."

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