Seit der ersten Folge der Tanzshow bekam die ORF-Redakteurin Lisbeth Bischoff stets die wenigsten Punkte und die schlechtesten Kritiken von der Jury – nun hatte es für die 58-Jährige endlich Konsequenzen. Favoriten für das Finale sind Roxanne Rapp und Melanie Binder.

Wir werden ihre vornehme Art vermissen, nicht aber das arrhythmische Taumeln und Torkeln: Dass Lisbeth Bischoff die Tanzshow verlassen musste, war für die Zuseher von vornherein ziemlich klar. Bisher konnte sich die Adelsexpertin noch irgendwie mit den Stimmen der Anrufer in die nächste Runde retten – ihre Leistungen waren aber stets eher dürftig. Lisbeth Bischoff hingegen war vom vorzeitigen Ausscheiden in der achten Show anscheinend überrascht: "Ich habe nicht damit gerechnet, war aber einfach nervöser, weil wir zwei Tänze abliefern mussten." Vier Paare sind jetzt noch im Rennen um den Sieg. Zwei Tänze hatte jedes Paar in dieser Sendung zu präsentieren.

Der größte Entwicklungsschritt

Wie schon in den letzten Sendungen rauschte Roxanne Rapp absolut anmutig und graziös über das Parkett. Die Favoriten-Rolle setzt die Jungschauspielerin allerdings unter Druck: "Man will halt niemanden enttäuschen." In ihrem roten Glitzerkleid sah die Tochter von Entertainer Peter Rapp jedenfalls umwerfend aus. Besonders sympathisch und sexy: Sie ist nicht der klassische Hungerhaken sondern hat Kurven und Rundungen an der richtigen Stelle.

Der größte Totalausfall

Hat Marco Angelini gar seine rote Unterhose vor dem Publikum im Ballroom gezeigt? Man könnte den nervösen Schwenk des Kameramanns durchaus so deuten. Denn als er aus seiner Kindheit erzählte und auch davon, dass ihm seine Tante stets rote Unterhosen kaufte, fummelte er plötzlich an seinem Hosenbund herum. Cut. Schwenk auf Mirjam Weichselbraun.

Über diesen Moment reden wir auch noch nächste Woche

Hubert Neuper überrascht jede Woche wieder mit tollen akrobatischen Einlagen: Bei seinem Jive schlug er ein Rad und beendete die Choreographie schließlich im Handstand. Das machte auch die Jury platt, insbesondere Thomas Schäfer-Elmayer: "Die Akrobatik ist wirklich sensationell! Du hast auch eine tolle Show geliefert. Nur die Jive-Elemente haben mir leider gefehlt."

Der fieseste Juryspruch

"Die Musik war herrlich", sagte Hannes Nedbal zum Wiener Walzer von Lisbeth Bischoff. Mehr war den Juroren aber nicht zu entlocken, da Mirjam Weichselbraun dem Juror-Ekel Balázs Ekker schlicht das Wort abschnitt. Schade eigentlich, denn Ekker spielt seine Rolle als Bösewicht der Nation sehr gut – bissig aber mit berechtigten Kritikpunkten zerpflückt er üblicherweise die tänzerischen Leistungen der Kandidaten. Und dass seine Meinung Gewicht hat, ist auch klar: Immerhin ist er Weltmeister in lateinamerikanischen Tänzen.

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"Dancing Stars": das Finale

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Wer als nächstes rausfliegt

Hubert Neuper oder Marco Angelini werden nächste Woche die Show verlassen. Neuper liegt zwar stets mit den Punkten hinter Angelini, aber der Ex-Skispringer hat eine gesunde Portion Ehrgeiz, die man nicht unterschätzen darf. Man sieht richtig, dass er Spaß bei der Show hat, die Herausforderung gerne annimmt und den Bewerb sehr sportlich sieht.

Das haben Sie verpasst, wenn Sie nicht eingeschalten haben

Teddybären die auf die Bühne fliegen, müde Schmähs von Klaus Eberhartinger, eine schlechte Kopie von Mirjam Weichselbraun, atemlose Tänzer die ein Interview geben und Menschen die Sektgläser in die Kamera halten.