"Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" Michael Wendler hat es gesagt und getan - er hat das Dschungelcamp 2014 nach nur vier Tagen verlassen. Wäre er bis zum Ende im Dschungel geblieben, hätte der Schlagersänger angeblich die stolze Summe von 125.000 Euro bekommen sollen. Ist mit Wendlers frühzeitigem Abgang nun auch die Gage futsch?

Michael Wendler war das Aushängeschild von RTL in der neuen Staffel des Dschungelcamps 2014 - und nun das: Nach nur vier Tagen schmeißt der Schlagersänger hin und verlässt das Camp. Dabei tönte er noch im Vorfeld, er gehe in den Dschungel, um allen zu zeigen, wer er wirklich ist. Viel Zeit nahm er sich für diese Beweisführung nicht.

Nach dem vorzeitigen Aus drängt sich nun die Frage auf: War das alles im Voraus geplant? Wendler selbst begründete seinen Abgang am Montag damit, seine Grenzen erreicht zu haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei der Auszug auch für die Produzenten von RTL sehr überraschend gekommen. Das spricht gegen eine Absprache.

Der Grund ist einfach: Im Dschungel gibt es einfach zu wenig zu essen.

Was aber wird aus der Rekordgage, die der Wendler für seine Teilnahme kassieren sollte? Laut "Bild" stünde im Vertrag, dass der Sender nun lediglich die Hälfte der veranschlagten Gage, also etwa 40.000 bis 62.000 Euro, zahlen muss. Zudem dürfe der Schlagersänger Australien zunächst nicht verlassen. Nimmt er trotzdem den Flieger zurück nach Deutschland, drohe ihm eine Vertragsstrafe.

"Promi-Zugpferd" Michael Wendler fehlt die Aufmerksamkeit

Die Beweggründe für Wendlers Ausstieg sind also weiter rätselhaft. Möglicherweise fühlte sich RTLs "Promi-Zugpferd" nicht mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit - für nur eine Dschungelprüfung wurde er von den Zuschauern gewählt, zuletzt musste aber immer Larissa Marolt antreten.

Angeblich soll er selbst gesagt haben, er würde sowieso nicht Dschungel-König werden. Außerdem wolle er sich auch nicht von den Zuschauern rauswählen lassen. Damit bleibt letztlich nur ein freiwilliger Abgang. Immerhin kann sich RTL nun eine Menge Geld sparen.