Kaum geht das "Sommerhaus der Stars" in die zweite Woche, schon kriegen sich die einzelnen Paare in die Haare. Grund dafür sind ein nervenaufreibendes Spiel und ein liebevoll auf fremde Pobacken aufgetragenes Bräunungsspray.

Eine Kritik
von Christian Genzel, Freier Autor

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"Hier kommt die Liebe an ihre Grenzen", frohlockt der Sprecher in der Vorschau zur aktuellen Folge vom "Sommerhaus der Stars". Gemeint ist wohl nicht die des Zusehers, sondern die der Hausbewohner. Dabei sind wir ja schon in der zweiten Urlaubswoche – andere Paare kriegen nicht mal ein gemeinsames Wochenende streitfrei hin.

Der Haussegen hängt vor allem bei Jens Büchner und seiner Frau Daniela schief. Beide wurden letztes Mal von den anderen auf die Abschussliste gesetzt, was schwer an ihnen nagt. "Nicht mitspielen zu dürfen heißt, Außenseiter zu sein", philosophiert Jens.

Daniela schimpft viel über die fatalistische Einstellung ihres Mannes, sie stünden kurz vor dem Rauswurf. "Er zieht mich runter", schüttelt sie immer wieder den Kopf, um ihm dann noch ein herzliches "Arschgesicht" an den Kopf zu werfen.

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Verlierer um zwei Schwanzlängen

Das nächste Spiel sorgt dafür, dass sich auch die anderen Paare etwas in die Wolle kriegen. Es besteht daraus, dass der Mann unter einer Plattform steht und mit einem Handbohrer zielgenau kleine Behälter erwischen muss die er aber nicht sieht. Deshalb muss seine Partnerin ihn von oben herumkommandieren.

Frank Fussbroich entwickelt bei dem Frust über die mangelnde Kommunikation einen höchst liebevollen Umgangston. "Leck mich am Arsch", herrscht er seine Frau Elke an. "Du bist so doof", schimpft er. "Idiot!", schiebt er hinterher.

Aber alles halb so wild: Auf dem Heimweg haben sich die beiden schon wieder ausgesöhnt. Es sind wohl ganz normale Umgangsformen im Hause Fussbroich.

Auch andere tun sich schwer. Bert Wollersheim hört die Instruktionen seiner Freundin Bobby kaum. Micaela Schäfer dagegen verwendet eigene, zu ihr passende Maßeinheiten: "Zwei Schwanzlängen nach vorne". Als ihr Freund Felix über ihren Angaben entnervt hinschmeißt, bleibt sie dafür cool: "Sei ma' nich' so aggro".

Julian Evangelos und seine Freundin Stephanie Schmitz werden Letzte in dem, was Julian mehrfach als "ein Scheißspiel, Alter" tituliert. Das nagt doch an seinem Selbstbewusstsein: "Ich mit meinen knackigen 25, durchtrainiert …"

Zeit also für die Manöverkritik: Die Freundin hat's verbockt. "Dieses Freuen, da geht immer Zeit drauf", erklärt er, weil sie ein paar Mal während des Spiels über ein Erfolgserlebnis gejubelt hat.

Zum Glück ist Julian ein echter Motivationsredner: "Du bist 'n krasser Typ, dann verlierst du so 'ne Scheiße", gibt er seiner Verliererfreundin mit auf den Weg. Sie weint ein bisschen, wahrscheinlich wegen des geringen Spielerfolgs.

Noch mehr Zoff

Das zweite Spiel – ein Hindernislauf, bei dem die Männer in albernen Kostümen blind über das Feld stolpern und einmal mehr von ihren Hübschen dirigiert werden müssen – läuft dafür ohne größere Reibereien ab. Die heben sich die Leute für den Abend auf.

Diesmal erwischt es Bert Wollersheim und Bobby. Was genau da eigentlich passiert ist, bleibt ein wenig schwammig, aber wahrscheinlich hat das Bräunungsspray, das er sich von der im Nachthemd herumstreunenden Shawne Fielding auf den Popo hat sprühen lassen, nicht geholfen.

Macht nichts, Bert hat Methoden, um mit solchen Problemen umzugehen. "Ich würd' nicht so viel trinken an deiner Stelle", merkt Bobby noch missbilligend an. "Zu spät", lacht er.

Bert und Bobby landen dann auch fast konkurrenzlos auf der Abschussliste der anderen. "Du gehst uns tierisch auf'n Sack", erklärt Frank Fussbroich diplomatisch. Bauer Uwe dagegen mag es nicht, von Bert immer "Kai-Uwe" genannt zu werden. "Und wenn ich dich 'Schneeflöckchen' nenne?", fragt Bert.

Immerhin schweißen die Anfeindungen Bobby und Bert wieder zusammen. Aber keine Bange, heimelig wird der Urlaub wohl kaum: Die Vorschau kündigt für die nächste Woche schon an, dass die Liebe jetzt wirklich an ihre Grenzen kommt.

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