Deutsche Lufthansa AG

Etwas bang hat Frankreich auf diesen Tag gewartet. Gewerkschaften haben zu einer Art Generalstreik aufgerufen, nun treten Tausende in den Ausstand. Fast alle Züge im Nah- und Fernverkehr stehen still.

Der Grund für die gefährliche Notlandung einer Regierungsmaschine auf dem Berliner Flughafen Schönefeld im April 2019 ist gefunden. Damals schrammte der Pilot nur knapp an einer Katastrophe vorbei.

Um langen Schlangen am Flughafen zu entgehen, hat sich ein Passagier in Indien als Lufthansa-Pilot ausgegeben. 

In unserem neuen Format "Kurz und knapp" informieren wir Sie ab sofort täglich über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Auch nach dem Ende der zweitägigen Streiks dürfte der Flugverkehr bei der Lufthansa nicht gleich flüssig laufen: Maschinen und Crews sind noch nicht an den richtigen Einsatzorten. Indes gibt es Hoffnung auf ein Ende des Tarifkonflikts.

Beim Einsteigen in ein Flugzeug gehen oft Nerven und Zeit verloren. Die Lufthansa will deshalb auf ein neues System umsatteln, das Chaos und Gedränge an Bord beseitigen soll. Bei den Passagieren stößt die Neuerung aber nur auf wenig Optimismus. 

Bei der AUA muss gespart werden, und zwar dramatisch: Rund 7.000 Mitarbeiter stehen vor dem Aus. Doch es gibt auch eine halbwegs gute Nachricht.

Bei der Lufthansa legen die Flugbegleiter zwei Tage lang die Arbeit nieder. Das bringt den Luftverkehr durcheinander, viele Flüge wurden abgesagt. Das Tauziehen mit der Gewerkschaft geht weiter.

Das Frankfurter Arbeitsgericht hat entschieden: Der Flugbegleiter-Streik bei Lufthansa kann stattfinden. Noch kämpft das Unternehmen gegen den Ausstand ihrer Flugbegleiter vor Gericht. Doch die Auswirkungen auf den Flugplan sind bereits heftig.

Angesichts des geplanten Streiks der Flugbegleiter am Donnerstag und Freitag stellt die Lufthansa ihren Kunden mit Flugtickets für diese Tage eine kostenlose Umbuchung frei.

Nächste Stufe im Tarifkonflikt bei der Lufthansa: Die Gewerkschaft Ufo ruft ihre Mitglieder zu einem zweitägigen Streik bei der Kernmarke auf. Das soll aber noch nicht alles sein.

Lufthansa und Verdi verhandeln über Tarifverträge für Flugbegleiter. Für die Regelungen des Kabinenpersonals ist aber die Spartengewerkschaft Ufo zuständig - und die droht aktuell mit unbefristeten Streiks.

Nach den unzähligen Flugausfällen wegen der Thomas-Cook-Pleite steht Flugreisenden der nächste Ärger ins Haus: Die Gewerkschaft UFO ruft Flugbegleiter für kommenden Sonntag zum Streik auf. Betroffen wären Lufthansa-Kunden an den Flughäfen in Frankfurt und München.