Papst Franziskus

Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist der ehemalige Finanzchef des Vatikans, George Pell, verhaftet worden. Dem früherem Vertrauten von Papst Franziskus drohen bis zu 50 Jahre Haft.

Der australische Kardinal George Pell ist wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen worden. Das Gerichtsurteil war bereits im Dezember des vergangenen Jahres ergangen, war bis jetzt aber unter Verschluss gehalten worden.

Es war ein historisches Treffen. Entsprechend groß waren die Erwartungen an die Rede von Papst Franziskus zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan. Auszüge seiner Ansprache im Wortlaut.

Papst Franziskus setzt Kindesmissbrauch mit heidnischen "Menschenopfern" gleich

Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Was kann die beispiellose Anti-Missbrauchskonferenz in Bewegung setzen? Vorschläge und Appelle gibt es viele, wie Missbrauch verhindert und aufgearbeitet werden kann. Konkret ist wenig.

Wie will die katholische Kirche herausfinden aus der Krise um den massenhaften Missbrauch von Kindern? Auf dem Gipfeltreffen im Vatikan gibt es Vorschläge, Diskussionen, klare Schuldeingeständnisse. Doch gefordert wird noch mehr.

Missbrauchsopfer verlangen eine "Chemotherapie" gegen den Krebs in der Kirche. Der Papst verlangt von den Spitzen der katholischen Kirche konkrete Taten statt vieler Worte. Dazu hat er einen ganzen Arbeitskatalog vorgelegt.

Im Vatikan hat am Donnerstag ein großes Sondertreffen zum Thema Missbrauch begonnen. Klar ist: Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Denn die Kluft zwischen der Institution und den Gläubigen ist enorm tief, wie die Aussagen von Geistlichen, Opfern und Laien zum Gipfel zeigen. (mcf/Mit Material von dpa und afp)

Am Donnerstag findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch im Vatikan statt. Die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Was wird dabei diskutiert? Was sind die Ziele und kann der Papst die Erwartungen erfüllen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Aufmerksamkeit könnte kaum größer sein. Im Vatikan beginnt ein noch nie da gewesenes Spitzentreffen zum Thema Missbrauch. Für Franziskus dürfte es die härteste Probe seines Pontifikats sein. Wie ernst meint es die katholische Kirche mit der Aufklärung?

Am Donnerstag, dem selben Tag an dem der Missbrauchsgipfel von Papst Franziskus beginnt, erscheint Frédéric Martels Buch "Sodoma". Der Autor prangert die Vertuschungskultur des Vatikans im Hinblick auf Missbrauchsfälle an.

Papst Franziskus hat sexuellen Missbrauch von Nonnen in der katholischen Kirche eingeräumt. "Es stimmt, es ist ein Problem", sagte er auf dem Rückflug von Abu Dhabi nach Rom am Dienstag.

Historische Papst-Reise in die Emirate - Rede bei religiösem Treffen

Papst Franziskus sorgt mit einem skurrilen Vorschlag zum Thema Abtreibung für Aufsehen. Frau sollen dem katholischen Kirchenoberhaupt zufolge ihrem ungeborenen Kind ein Lied singen - zur Versöhnung.

Papst Franziskus macht in Panama keinen Hehl daraus, dass die Kirche in einer schweren Krise steckt. Er zeichnet ein Bild der Orientierungslosigkeit und Überforderung. Ein Grund: der Missbrauchsskandal.

Atmet denn niemand mehr auf, wenn Migranten im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet werden? So scheint es, während die europäischen Staaten um eine Lösung für die blockierten Hilfsschiffe ringen. Nun schaltet sich der Papst ein.

Eine Zirkustruppe aus Kuba hat am Mittwoch im Vatikan für bunten Wirbel gesorgt und Papst Franziskus mit einer Mischung aus Samba und Kunststücken unterhalten.

Franziskus stattet Ex-Papst Benedikt Weihnachtsbesuch ab

Papst Franziskus hat am Sonntag seinen Geburtstag vorgefeiert. Einen Tag vor seinem eigentlichen Geburtstag wurde der Pontifex mit einer großen Torte überrascht. Außerdem erhielt er Besuch von einigen Kindern einer Hilfseinrichtung.

Premiere für den Pontifex: 2019 wird Papst Franziskus zum ersten Mal die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Das verkündete der Vatikan am Donnerstag.

Papst Franziskus sorgt mit Aussagen über Schwule und Lesben für Furore. In einem Interview nennt er Homosexualität eine Modeerscheinung.

Im Vatikan ist am Mittwoch bei der Generalaudienz ein Kind auf die Bühne von Papst Franziskus geklettert. Dort hat es minutenlang gespielt. Den Papst hat das sichtlich gefreut. (mit Material der dpa)