Schneefall

Die winterlichen Kapriolen machen Kärnten und Osttirol zu schaffen.

Starke Schneefälle haben in der Nacht in den westlichen Landesteilen Kärntens für Probleme gesorgt. Auch im Süden von Salzburg sorgte der Schneefall für Chaos auf der Tauernautobahn (A10), als zahlreiche Lkw hängen blieben. In Osttirol wiederum kam es zu Stromausfällen.

Anfang November schickt der Winter bereits die ersten Vorboten. Auf dem Brocken im Harz hat es die ganze Nacht geschneit, auch auf der schwäbischen Alb gab es ab etwa 650 Metern Höhe den ersten liegen gebliebenen Schnee der beginnenden Saison.

In den vergangenen Tagen ist es aufgrund der massiven Schneefälle immer wieder zu tödlichen Lawinenabgängen in den Alpen gekommen. Einige der Verunglückten waren sogar mit Lawinenairbags ausgerüstet. Warum auch diese Systeme keinen sicheren Überlebensschutz bieten, erklärt Lawinenexperte Stefan Siegele.

Nach starkem Schneefall ist die Lawinengefahr in Ost- und Südtirol auf Stufe 4 angestiegen. Bedingt durch das Wetter kam es auch zu massiven Behinderungen am Brenner. 

Die Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Garmisch-Partenkirchen fällt aus. Aufgrund von starken Schneefällen haben sich die Veranstalter dazu entschieden, das Rennen nicht stattfinden zu lassen.

Weil für Samstag starke Schneefälle erwartet werden, findet die Abfahrt des Hahnenkammrennens auf der berüchtigten Streif in Kitzbühel dieses Jahr erstmals am Freitag statt. Dass deswegen der Slalom auf Samstag verschoben wird, kommt bei Felix Neureuther besonders gut an.

Der starke Schneefall im Alpenraum ist laut Aussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zwar ein ungewöhnliches, allerdings kein "außergewöhnliches" Wetterereignis. Die gefallenen Schneemengen lägen im erwartbaren Bereich.

Der blaue Himmel über den Alpen kündet vom Ende der massiven Schneefälle der vergangenen Wochen, vermittelt aber eine trügerische Sicherheit. Das einsetzende Tauwetter sorgt in Bayern und im angrenzenden Österreich für neue Gefahren.

Viele Pisten gesperrt, große Lawinengefahr, Straßen unpassierbar. Zwei Wochen lang hat gewaltiger Schneefall Einheimische und Touristen genervt. Jetzt ist der Spuk bald vorbei, Gefahren aber bleiben.

Wegen des anhaltenden Schneefalls bleibt die Lage in den Alpen weiterhin angespannt. Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Lawinen verschütten Straßen, Schulen bleiben geschlossen - das Winterwetter bedeutet vielerorts den Ausnahmezustand. Alle Infos zur Wetterlage in Österreich und Bayern finden Sie hier in unserem Live-Update.

Wegen des anhaltenden Schneefalls bleibt die Lage in den Alpen weiterhin angespannt. Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, Lawinen verschütten Straßen, Schulen bleiben geschlossen - das Winterwetter bedeutet vielerorts den Ausnahmezustand.

Wegen des anhaltenden Schneefalls spitzt sich die Lage in den Alpen zu.