Bundeswehr

Die Bundeswehr wird erneut von einem Neonazi-Skandal erschüttert. Ausgerechnet beim Kommando Spezialkräfte wird ein Rechtsextremist suspendiert. Mit seinem Weltbild war der Soldat in der Eliteeinheit nicht allein.

Ein Instagram-Eintrag der Bundeswehr sorgt für Aufregung: Ein Mitarbeiter postete auf dem offiziellen Account eine Uniform mit Hakenkreuzsymbolen und zynischen Kommentaren.

Der neue Bundeswehr-Hubschrauber "Sea Lion" ist eigentlich längst einsatzbereit. Die Marine lässt ihn dennoch nicht fliegen. Grund ist keine Panne an dem Fluggerät selbst, sondern erhebliche Lücken in der Bedienungsanleitung.

Der Bundeswehrskandal um das Veröffentlichen einer Hakenkreuz-Uniform auf Instagram geht auf menschliches Versagen zurück. Die Bundeswehr entschuldigt sich für diese "Gedankenlosigkeit" und kündigt interne Konsequenzen an.

Der Grund für die gefährliche Notlandung einer Regierungsmaschine auf dem Berliner Flughafen Schönefeld im April 2019 ist gefunden. Damals schrammte der Pilot nur knapp an einer Katastrophe vorbei.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Wirtschaftlich ein Riese, sicherheitspolitisch ein Zwerg. Diese Beschreibung Deutschlands ist nicht neu und war über Jahrzehnte politisch gewollt. Im Streit um einen Kurswechsel könnte es noch knallen.

Erst die Sicherheitszone in Syrien, nun weltweite Einsätze der Bundeswehr: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer geht in die Offensive. Doch es gibt viele Bedenken und Zweifel.

Wenn es nach Annegret Kramp-Karrenbauer geht, muss Deutschland künftig mehr Verantwortung übernehmen. Dazu gehören laut der Verteidigungsministerin auch mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Verteidigungsminister Annegret Kramp-Karrenbauer will die Bundeswehr nach Syrien schicken, um dort eine internationale Schutzzone zu errichten. Details zu dem Einsatz hat die CDU-Politikerin bislang nicht herausgegeben. Doch nach Informationen des "Spiegels" plant das deutsche Militär mit einem "kompletten Paket" und circa 2.500 Soldaten.

Dass die Deutschen "Verantwortung übernehmen" sollen auf der Welt und derzeit speziell in Syrien, hört sich für viele gut an. Ganz anders und recht provokativ brachte es Maybrit Illner auf den Punkt: "Deutsche Soldaten sollen dorthin, wo gestorben wird."

In Deutschland musste Kramp-Karrenbauer für ihren Syrien-Plan viel Kritik einstecken. Auch auf dem internationalen Parkett löst sie keine Begeisterung aus. Aber zumindest stößt sie auf offene Ohren.