Saudi-Arabien

Die Türkei stellt im Fall Jamal Khashoggi Haftbefehle gegen zwei Saudis aus. Brisant für den Kronprinzen Mohammed bin Salman: Wenigstens einer von ihnen ist sein enger Vertrauter.

US-Präsident Donald Trump will Milliardendeals mit Saudi-Arabien nicht wegen des Mords an Jamal Khashoggi riskieren. Senatoren aus seiner eigenen Partei stößt das sauer auf: Sie sind überzeugt, dass der saudische Kronprinz an der Tat beteiligt war.

Der saudische Menschenrechtsaktivist Omar Abdulaziz hat gegenüber CNN Chat-Protokolle aus dem Messenger-Dienst WhatsApp vorgelegt, in denen Jamal Khashoggi über Maßnahmen spricht. Sein mögliches Todesurteil.

Katar ist nicht bereit, im Streit mit Saudi-Arabien und seinen Verbündeten klein beizugeben. Jetzt sorgt das Emirat mit dem Austritt aus dem Ölkartell Opec für Aufregung.

Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat einem US-Medienbericht zufolge in den Stunden vor der Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi mindestens elf Nachrichten an den mutmaßlichen Drahtzieher der Tat verschickt. Das gehe aus Dokumenten des US-Geheimdienstes CIA hervor, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag.

Es ist die erste Stellungnahme der Führung in Riad zu Medieninformationen, wonach der US-Geheimdienst CIA den Kronprinzen für den Auftraggeber des Mordes hält.

Knapp zwei Monate nach der Tötung des saudiarabischen Journalisten Khashoggi haben die türkischen Ermittler ihre Suche ausgeweitet. Laut Staatsanwaltschaft durchsuchten sie die südlich von Istanbul gelegene Villa eines saudiarabischen Geschäftsmanns.

Donald Trump hatte Saudi-Arabien mit Blick auf die Anschuldigungen im Mordfall Khashoggi nahezu vorbehaltlose Rückendeckung zugesichert. Die Türkei erhebt nun schwere Vorwürfe.

Die Luft für das saudische Königshaus in der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wir international immer dünner, doch in Washington sitzt ein treuer Verbündeter. US-Präsident Donald Trump will nichts von angeblichen überführenden Beweisen der CIA gegen Kronprinzen bin Salman wissen. Stattdessen gibt er sich allgemeinem Weltschmerz hin.

Nun steht der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mächtig unter Druck. Es sollen Aufnahmen eines Telefongesprächs existieren, auf denen bin Salman fordert, dass Jamal Khashoggi "zum Schweigen gebracht" werden soll.

Wusste der saudische Kronprinz vom Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi? Vielleicht ja, vielleicht nein, meint US-Präsident Trump. Für ihn spielt das auch kaum eine Rolle. Ihm geht es um etwas anderes.

Man werde nicht Hunderte Milliarden Dollar an Aufträgen abschreiben und Russland, China und allen anderen überlassen, sagte der US-Präsident.

Hat der saudische Kronprinz vom Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi gewusst? Gut möglich, meint US-Präsident Trump. Die Beziehungen zu Saudi-Arabien sind ihm aber wichtiger als solche Details. Er schlägt sich klar auf die Seite Riads.

Neue Entwicklung im Fall Jamal Khashoggi: Deutschland hat 18 saudische Staatsangehörige mit Einreisesperren belegt. Die Betroffenen stünden in Verbindung mit der Tötung des kritischen Journalisten. Zudem verhängte die Bundesregierung einen Stopp für Rüstungsexporte.

Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed bin Salman den Auftrag erteilte. Entscheidend ist, was US-Präsident Trump jetzt macht.

Anfang Oktober wurde der saudische Journalist Khashoggi in Istanbul getötet. Auch auf Washington wuchs daraufhin der Druck, Verantwortliche beim Partner Saudi-Arabien zu bestrafen. Nun erlässt die US-Regierung Sanktionen - auch gegen einen einstigen Vertrauten des Kronprinzen.

Der saudische Generalstaatsanwalt hat im Fall des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi die Todesstrafe für fünf an der Tat Beteiligte gefordert.

Weiß Prinz Salman doch mehr als er zugibt? Ein Telefonat legt laut "New York Times" eine Verwicklung des Kronprinzen in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi nahe. Ein Experte meint: "Ein Anruf wie dieser ist so nahe an einem handfesten Beweis, wie er nur sein kann."

Neue grauenvolle Berichte zum Mordfall Khashoggi. Medienangaben zufolge gäbe es keine Aussicht mehr auf ein angemessenes Begräbnis der sterblichen Überreste. Der Körper sei in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden.

Der Iran ist vermutlich der größte Feind der USA. Dass sich Barack Obama auf einen Atomdeal mit Teheran eingelassen hat, stört viele Hardliner in der Regierung von Donald Trump - und die höchst irankritischen Verbündeten Israel und Saudi-Arabien. Um Mitternacht treten nun neue Wirtschaftssanktionen gegen die islamische Republik Iran in Kraft. 

Die Todesumstände von Jamal Khashoggi sind offenbar geklärt. Der Journalist soll erwürgt und seine Leiche anschließend zerstückelt worden sein. Das teilte die Istanbuler Staatsanwaltschaft mit.

Wegen der Schlagzeilen über den skandalösen Tod des Journalisten Jamal Khashoggi scheint die Welt ein noch viel größeres Verbrechen zu übersehen: Ebenfalls unter Beteiligung Saudi-Arabiens tobt der grausame Krieg im Jemen weiter. Dort kämpfen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen gegen die Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Zahl der Opfer wächst, gleichzeitig sind Millionen vom Hungertod bedroht.

Der Sohn des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat das Königreich angeblich verlassen und soll in die USA eingereist sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Fall des getöteten Journalisten Kashoggi klare Worte gefunden. Sie verurteilte den Mord in einem Telefongespräch mit dem saudischen König Salman "aufs Schärfste" und forderte eine rasche Aufklärung.

Erneute Kehrtwende in Saudi-Arabien: Der Tod des Journalisten Jamal Khashoggi soll nun doch vorsätzlich herbeiführt worden sein. Das teilte die mit der Untersuchung des Vorfalls betraute saudische Generalstaatsanwaltschaft unter Berufung auf türkische Ermittlungsergebnisse mit. Zunächst war das Königreich von einem unbeabsichtigten Tod ausgegangen.