• Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hält Hansi Flicks vorzeitigen Abschied als Trainer beim FC Bayern für den besten Schritt für beide Seiten.
  • Die Erfolge des einstigen Kovac-Assistenten seien nicht wiederholbar.
  • Die Latte liegt hoch für Julian Nagelsmann. Die Verpflichtung des 33-Jährigen begrüßt der Kaiser.

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Franz Beckenbauer hat Verständnis für Hansi Flicks vorzeitiges Ausscheiden als Cheftrainer des FC Bayern München. Gleichzeitig begrüßt der Ehrenpräsident des Rekordmeisters die Verpflichtung von Julian Nagelsmann als Flicks Nachfolger.

Hansi Flick, FC Bayern München, FC Sevilla, UEFA, Supercup, Budapest, 2020/21
Zwischen November 2019 und Juni 2021 arbeitete Hans-Dieter Flick äußert erfolgreich als Cheftrainer des FC Bayern München.

"Da haben die Bayern eine gute Wahl getroffen. Auf jeden Fall", sagte der 75-Jährige in einem Interview der "Sport Bild" (Mittwoch). Nagelsmanns Mannschaften "haben einen Ausdruck, da steckt eine Handschrift dahinter", sagte Beckenbauer.

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Julian Nagelsmann, RB Leipzig, FC Bayern München, Bundesliga, 27. Spieltag, 2020/21
Für Julian Nagelsmann erfüllt sich nach seinen Engagements als Bundesligatrainer in Hoffenheim und Leipzig mit der Vertragsunterschrift beim FC Bayern München ein Traum. Der deutsche Meister verpflichtete Nagelsmann ab der Saison 2021/22 für fünf Jahre.

Beckenbauer: Trennung von Flick "ist für beide Seiten besser"

Dass sich der FC Bayern und Flick trennen, bezeichnete Beckenbauer als "möglicherweise vernünftig". Flick hat den FCB binnen eines Jahres zu sechs Titeln geführt und steht kurz vor dem Gewinn der nächsten deutschen Meisterschaft. "Die Erfolge, die Hansi hatte, sind nicht wiederholbar", sagte Beckenbauer. "So erfolgreich kann man nicht noch einmal sein. Es ist also für beide Seiten besser, sich zu trennen." (dpa/hau)

Uli Hoeneß, FC Bayern München, Bundesliga, 1975/76
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