Leipzig und Bremen erreichen souverän das Achtelfinale im DFB-Pokal. RB gewinnt haushoch beim VfL Wolfsburg, Bremen genügt eine starke erste Hälfte gegen Heidenheim. Regionalligist Verl und Drittligist Kaiserslautern schaffen in Elfmeterschießen die Überraschungen.

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RB Leipzig hat das Bundesliga-Duell beim VfL Wolfsburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals klar mit 6:1 (1:0) für sich entschieden und den Niedersachsen damit im 14. Pflichtspiel der Saison die erste Niederlage unter Trainer Oliver Glasner beigebracht. Der Wolfsburger Jeffrey Bruma traf in der 13. Minute ins eigene Tor, in der zweiten Halbzeit drückten Marcel Sabitzer (55.), Emil Forsberg (58.), Konrad Laimer (61.) und zweimal Timo Werner (68./88.) die gravierende Überlegenheit der Gäste auch in Toren aus. Das 1:6 durch Wout Weghorst eine Minute vor dem Ende war nur Resultatskosmetik.

Auch Werder Bremen erledigte seine Pokalaufgabe am Mittwoch beim 4:1 (4:1) gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim souverän. Bereits nach 18 Minuten war die Partie nach Treffern von Milot Rashica (8.), Leonardo Bittencourt (11.) und Davy Klaassen (18.) entscheiden. Marco Friedl legte zum 4:0 nach (41.), ehe Marc Schnatterer (45.+1) mit einem verwandelten Handelfmeter nur das Ehrentor für die harmlosen Gäste gelang.

FC Kaiserslautern sorgt für Überraschung

Für eine Überraschung sorgte der abstiegsgefährdete Drittligist 1. FC Kaiserslautern im ersten Pokal-Duell seiner Vereinsgeschichte gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 6:5 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten und Verlängerung hatte es 2:2 gestanden, mit dem entscheidenden Elfmeter scheiterte Tim Handwerker an Lauterns Keeper Lennart Grill.

Kuriose Szene in Katar: Al Sailiya schießt einfach kein Tor.

Zwei von Timmy Thiele (8./74.) verwandelte Foulelfmeter hatten die Pfälzer zweimal in Führung gebracht, Lukas Jäger (15.) und Michael Frey (89.) sorgten jeweils für den Ausgleich und erzwangen die Verlängerung im ersten Pokal-Duell beider Traditionsmannschaften, die torlos blieb.

Nach Saarbrücken am Vortag zog am Mittwoch der SC Verl als zweiter Regionalligist in die Runde der letzten 16 Teams und bescherte sich mit dem 8:7-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel mit den dafür ausgelobten 702 000 Euro. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 1:1) gestanden. Der Favorit war durch einen Kopfball-Treffer von Janni Serra (13.) in Führung gegangen, musste aber noch vor der Pause den Ausgleich durch Nico Hecker (45.+1) hinnehmen. (dpa/fra)

Teaserbild: © Peter Steffen/dpa