Ein Abend voller Emotionen: Mit Tränen in den Augen hat sich Sportmoderator Gerhard Delling beim DFB-Pokalfinale mit einem letzten Auftritt für die ARD verabschiedet. Doch zur Ruhe setzen möchte sich der 60-Jährige noch nicht.

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Nicht nur die Altstars Franck Ribéry und Arjen Robben haben sich beim DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig von ihren Fans verabschiedet. Auch Sportmoderator Gerhard Delling ist von der großen Fußballbühne abgetreten.

Auch wenn der 60-Jährige keinem Fußballverein die Treue gehalten hat, so hat er dennoch 39 Jahre lang für die ARD gearbeitet. Für die ein oder andere Träne bei Delling sorgte am gestrigen Abend sein geliebter TV-Feind Günter Netzer.

Gerhard Delling: Liebevoller Clinch mit Günter Netzer

Dieser kündigte gewohnt derb-liebenswürdig einen Beitrag zu Ehren des Moderators an, der die größten Momente seiner langen Fernseh-Karriere zusammenfasste. "So, und jetzt ist aber wirklich Schluss. Jetzt können Sie mich gerne mal auf ein Glas Wein einladen", witzelte Netzer abschließend.

Auch der einstige Nationalspieler und inzwischen DFB-Direktor Oliver Bierhoff richtete ein paar rührende Worte an Delling: "Lieber Gerhard, ich bin besonders glücklich und auch stolz heute bei deiner letzten Sendung dabei gewesen zu sein. Noch einmal ganz herzlichen Dank für die tollen Jahre. Für die guten Gespräche – auch, wenn die Kamera aus war."

Wie sieht Dellings Zukunft aus?

Auch wenn Delling das ARD-Mikro abgegeben hat, so ist er vom Ruhestand noch weit entfernt. "Ich will noch etwas machen, was mich neu fesselt", verrät er in einem Interview mit der "Sport Bild". "Das muss nichts Hochtrabendes sein, auch nicht zwingend beim Fernsehen."

Darüber hinaus will sich der nun ehemalige Sportmoderator als Autor versuchen. Derzeit würde er an einem Roman arbeiten. "Die Geschichte beginnt gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, im Mittelpunkt steht eine Unternehmerin. Eine Mischung aus Wahrheit und Fiktion. Das ist mein ganz persönliches Projekt, das ich auf jeden Fall vollenden will." (eee)  © spot on news

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