Ex-Weltmeister Lukas Podolski hat seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil in Schutz genommen. "Er ist ein guter Charakter - er ist kein Arschloch. Er macht keine Interviews, in denen er schlecht über seine Teamkollegen oder über Arsenal spricht, und es ist schade, dass wir diese Situation haben, denn jeder verliert. Özil sitzt auf der Tribüne, Arsenal bezahlt ihn, und es gibt keinen Gewinner", sagte der frühere Bundesliga-Fußballprofi dem Online-Magazin "The Athletic" (Sonntag).

Mehr Fußball-News finden Sie hier

Özil spielt unter Coach Mikel Arteta beim FC Arsenal keine Rolle mehr. Der Premier-League-Club würde den 31-Jährigen gerne abgeben. Doch für Özil ist das keine Option. "Ich entscheide, wann ich gehe, nicht andere Leute. Meine Position ist klar, ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung", betonte Özil zuletzt bei "The Athletic".

Podolski (35) selbst will noch zwei oder drei Jahre lang spielen, er sei bei seinem jetzigen türkischen Club Antalyaspor "glücklich". Danach wolle er sich seinen geschäftlichen Aktivitäten widmen und als Fußball-Fan durch die Stadien reisen.

"Ich kenne alle Köln-Lieder, gute und schlechte. Man lebt nur einmal und ich möchte es genießen", sagte der zweifache Familienvater, der beim 1. FC Köln groß wurde und in seinem Lieblingsverein Kultstatus genießt.  © dpa

Bildergalerie starten

Höwedes, Schürrle, Götze, Özil und Co.: WM-Helden von 2014 landen auf dem Abstellgleis

Sie haben mitgeholfen, den vierten WM-Stern aufs Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu holen, ihr eigener Stern aber strahlt nicht mehr besonders hell. Nicht nur Final-Torschütze Mario Götze spürt, dass seine Heldentaten nicht mehr so viel zählen. Andre Schürrle und Benedikt Höwedes haben schon die Reißleine gezogen.