Flüchtlinge

Der italienische Senat hat entschieden, die Immunität des ehemaligen Innenministers Matteo Salvini aufzuheben. Damit kann dem Chef der rechten Lega nun der Prozess wegen seiner Flüchtlingspolitik gemacht werden.

Die Situation in den überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist weiter dramatisch. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle war selbst auf Lesbos. Im Interview schildert er, welche Lösungen er sieht.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit einem Interview mit Sebastian Kurz, der US-Vorwahl in Iowa und einer Rückkehr von Friedrich Merz in den Bundestag.

Eigentlich wollte Sir Patrick Stewart nie wieder in seine Parade-Rolle des Sternenkapitäns Jean-Luc Picard schlüpfen. Für die neue Serie "Star Trek: Picard" änderte er seine Meinung. Der Grund: Das Drehbuch verweist auf die Probleme der heutigen Welt.

Die Jury der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres" hat gewählt. Anders als in den vergangenen Jahren steht diesmal statt Flüchtlingspolitik und Migration das Thema Umwelt im Mittelpunkt.

Mit dem Posten des Präsidenten der EU-Kommission wurde es nichts für Manfred Weber. Die Vereidigung von Ursula von der Leyen am Montag in Luxemburg ruft bei dem CSU-Politiker Wehmut hervor.

Bestehende Flüchtlingslager schließen, neue geschlossene Zentren nur für Abschiebekandidaten aufbauen, die griechischen Inseln entlasten - Athen kämpft um Lösungen in der Flüchtlingskrise. Die Menschen einzusperren, stößt dabei auf Kritik.

Manchen galt sein Humor als speziell, andere feierten ihn für seine lockere Art. Nun tritt er ab: Hinter Jean-Claude Juncker liegt eine bewegte Zeit als Kommissionspräsident. Brexit, Trump und Flüchtlingskrise haben Teile seiner Pläne für die vergangenen fünf Jahre durcheinandergewirbelt. Was hat er erreicht, woran ist er gescheitert?

Nach schweren Ausschreitungen im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos trifft Athen Notmaßnahmen. Massiv sollen Migranten in die Türkei zurückgeschickt werden. Familien und kranken Menschen sollen auf das Festland.

Der Vater des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi, dessen Bild zum Symbol der Flüchtlingskrise wurde, will sich einer deutschen Seenotrettungsmission im Mittelmeer anschließen.

Kanzlerin Angela Merkel hat mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan über die weitere Umsetzung des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei gesprochen.

Die Türkei, Russland und der Iran ringen im Bürgerkriegsland Syrien um eine Lösung. Einen Plan, um eine neue Flüchtlingskrise zu vermeiden, gibt es jedoch nicht. Erdogan warnt vor einer "Tragödie".

Die griechischen Ägäis-Inseln haben sich zu einen neuen Hotspot der europäischen Flüchtlingskrise entwickelt. Im Kern geht es um Tausende Syrer, die illegal eingereist sind. Zu deren Aufnahme hatte sich die Türkei 2016 im Rahmen eines Abkommens mit der EU verpflichtet.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz lehnt die Forderung der UNHCR ab, neue Rettungsaktionen im Mittelmeer zu starten. Zuvor hatte die UNO dringend an die europäischen Regierungen appelliert, in der Flüchtlingspolitik Verantwortung wahrzunehmen.

Was geschah in der Politik kurz vor der Flüchtlingskrise im Sommer 2015? Welche Entscheidungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gefällt? "Die Getriebenen" soll es erzählen. Die Dreharbeiten zum Polit-Thriller sind abgeschlossen.

Wenn sich der Irankonflikt verschärft, dürften Millionen geflüchteter Afghanen das Land verlassen und nach Europa fliehen, sagt Jean Asselborn. Luxemburgs Außenminister warnt vor einer erneuten Flüchtlingswelle.

Diverse Politiker machten Horst Seehofer aufgrund der deutschen Flüchtlingspolitik jüngst mitverantwortlich für die Situation der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete. Doch Seehofer wehrt sich gegen die Kritik - und sieht die Schuld bei anderen.

Frau gegen Mann, Kapitänin gegen "Il Capitano", Seenotretterin gegen Hardliner in Flüchtlingsfragen: Der Streit um die "Sea-Watch 3" erreicht eine neue Eskalationsstufe. Carola Rackete ignoriert ein Verbot Italiens. So wird sie zum Star und Feindbild zugleich.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto.