Türkei

Während die Menschen von Corona sprechen, geraten wichtige Themen in den Hintergrund. Hier werden Sie daran erinnert, worüber Sie sich vor der Coronakrise womöglich aufgeregt haben – und worüber heute fast niemand mehr spricht.

In Deutschland kam der türkische Drittliga-Klub Amedspor in die Schlagzeilen, als Spieler Deniz Naki für politische Äußerungen zwölf Spiele lang gesperrt wurde. Das war 2016. Seitdem hat sich die Situation für den Verein stetig verschlechtert.

Als vor einem Monat Tausende Flüchtlinge nach Griechenland drängten, kam es zu Ausschreitungen. Der deutsche Auslandsgeheimdienst geht von einer Mitwirkung türkischer Kräfte aus.

Die Gruppenphase der EM 2020 ist ausgelost. Es standen vorab schon einige Konstellationen fest. Hier finden Sie den Spielplan.

Die dramatische Situation an der griechisch-türkischen Grenze hat verdeutlicht, wie brüchig der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei ist.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass mehrere tausend Deutsche wegen Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Vor allem in der Türkei, Marokko, Indonesien und den Philippinen haben Bundesbürger nach Angaben des Auswärtigen Amts Schwierigkeiten, nach Deutschland zurückzukehren.

In der Türkei leben inzwischen fast vier Millionen Syrer. Doch die Gastfreundschaft gegenüber den Geflüchteten schwindet und stellt Europa damit vor ein Problem. Ein Blick auf die türkische Perspektive.

Immer mehr Länder riegeln Grenzen ab, deutsche Behörden stufen Regionen in Österreich und Spanien als neue Risikogebiete ein. In vielen Branchen brechen Umsätze ein. Und die USA warten auf einen ganz bestimmten Corona-Test.

Immerhin, sie reden miteinander: Die EU-Spitzen empfingen den türkischen Präsidenten am Montagabend zum Gespräch. Nach knapp zwei Stunden war es schon vorbei, doch die EU sieht deutliche Signale, dass Erdogan wieder konstruktiv mit der EU ins Gespräch kommen will.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Erdogan, Coronavirus und die US-Vorwahlen der Demokraten.

Gerettet ist das EU-Türkei-Abkommen nach dem Treffen zwischen Erdogan und den EU-Spitzen nicht. Kommissionschefin von der Leyen sprach dennoch von konstruktiven Gesprächen. Nach knapp zwei Stunden waren sie schon vorbei.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will laut Medienberichten am Montag nach Brüssel reisen. Dort soll es um die aktuelle Flüchtlingslage an der griechisch-türkischen Grenze gehen. Indes knüpft die EU ein neues Abkommen mit der Türkei an klare Vorgaben: Die "erpresserische Politik Ankaras" müsse eingestellt werden.

Ursula von der Leyen ist mit großem Elan in ihre Amtszeit gestartet. Dabei lehrte die neue Chefin der EU-Kommission einige das Staunen. Und Schwierigkeiten versucht sie weiter eisern wegzulächeln.

In Syrien unterstützen Sie unterschiedliche Seiten, offiziell agieren sie weiterhin als Partner: Russland und die Türkei. Nachdem der Konflikt in der Provinz Idlib eskaliert ist, wollen die Staatschefs Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan nun eine weitere Zuspitzung vermeiden.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Österreichs Kanzler hat die EU-Mitgliedsstaaten vor der Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten an der griechisch-türkischen Grenze gewarnt. Kurz befürchtet "am Ende dieselben Zustände wie im Jahr 2015".

Hunderttausende Menschen sind wegen der Kämpfe in der Region Idlib im Nordwesten Syriens auf der Flucht. Die Türkei und Russland unterstützen dort unterschiedliche Seiten. Erdogan und Putin einigen sich nun auf eine weitere Waffenruhe für das Gebiet.

Eine neue Flüchtlingskrise bahnt sich an. Der türkische Präsident Erdogan hat seine Drohung wahrgemacht und die Grenze zur EU für Migranten geöffnet. Steht Europa eine ähnliche Situation wie 2015 bevor? Zwei Experten vergleichen die Lage.

Die unübersichtliche Lage an der griechisch-türkischen Grenze schürt Behauptungen über die dortigen Zustände. Das Faktencheck-Team von CORRECTIV hat das Material geprüft und herausgefunden, dass es teilweise aus ganz anderen Kontexten stammt.

Laut Angaben der Türkei wurde ein Migrant an der Grenze zu Griechenland durch Schüsse von griechischer Seite getötet. Griechenland dementiert diese Meldung entschieden. Reporter vor Ort können eine Schussabgabe bestätigen, ob dabei aber jemand verletzt oder getötet wurde, kann noch nicht unabhängig geklärt werden.

Die Türkei hat ihre Grenze zur EU geöffnet, um so ein Entgegenkommen Europas in der Flüchtlingsfrage und dessen Beistand im Syrien-Krieg zu erreichen. Lachender Dritter der ganzen Situation ist Russland.