Türkei

Ankara setzt ganz offen Migranten als Druckmittel ein. Griechenland zeigt sich entschlossen, einen massenhaften Andrang von Flüchtlingen in die EU abzublocken. Kann sich das Jahr 2015 wiederholen?

Tausende Migranten versuchen seit Tagen von der Türkei aus nach Griechenland und damit in die Europäische Union zu gelangen. Wir erläutern, was an der EU-Außengrenze passiert, was die Ursachen und was die Folgen sind.

Tausende Menschen haben sich in der Türkei auf den Weg zur EU-Außengrenze gemacht, weil Ankara am Wochenende seine Grenze geöffnet hat. Unterstützt die Türkei die Fluchtwilligen, um damit den eigenen Drohungen Nachdruck zu verleihen? 

Zwischen der griechisch-türkischen Grenze ist die Situation weiter angespannt. Tausende Migranten wollen nach Westeuropa und harren in der Kälte aus. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex erwartet, dass sich die Lage noch verschärfen wird.

Nachdem Erdogan "die Tore geöffnet" hat, reagiert die EU auf die zunehmend angespannte Situation an der türkischen-griechischen Grenze und schickt zusätzliche Frontex-Mitarbeiter sowie Ausrüstung in die Provinz Edirne. Die Alarmstufe an dem betroffenen EU-Grenzabschnitt wurde auf "hoch" angehoben.  

Die griechisch-türkische Grenze wird erneut zum Brennpunkt. Die Türkei lässt Präsident Erdogan zufolge Tausende Migranten in Richtung EU passieren. Griechenland will illegale Übertritte verhindern - und greift zu Tränengas und Blendgranaten.

Die Türkei hat nach Worten von Präsident Erdogan in Syriens Provinz Idlib umfassende Angriffe gestartet. Dabei seien Lagerhäuser mit Chemiewaffen sowie Luftabwehrsysteme und Landebahnen zerstört worden.

Auf Dutzende tote türkische Soldaten im Syrien-Krieg reagiert Ankara mit Vergeltungsangriffen. Dafür fordert Präsident Recep Tayyip Erdogan auch den Beistand der NATO - und macht offenbar seine Drohung wahr: Er lässt die Grenze nach Europa für syrische Flüchtlinge öffnen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Im Atmeh, an der Grenze zur Türkei, reihen sich die blauen und weißen Zelte des Flüchtlingslagers scheinbar endlos aneinander.

Gesundheitsminister Jens Spahn sieht nach sieben Corona-Toten in Italien auch in Deutschland die Gefahr einer flächendeckenden Ansteckung. Er bezieht sich dabei auf Erkenntnisse britischer Mediziner. "Es sind nun alle Voraussetzungen für eine Pandemie vorhanden", lautet deren Warnung.

US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, die "Gräueltaten" der syrischen Regierung in dem Bürgerkriegsland nicht länger zu unterstützen. Bei einem Telefonat mit Erdogan äußert er seine "Sorge über die Gewalt".

Nach bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen türkischem und syrischem Militär hat Ankara seine Drohungen in Richtung Damaskus verschärft. Im Fall weiterer Angriffe auf türkische Soldaten im Norden Syriens will Präsident Recep Tayyip Erdogan nun auch jenseits der umkämpften Rebellenhochburg Idlib zurückschlagen.

Der türkische Präsident profiliert sich nach einem Gegenschlag im Kampf um Idlib. Die neuesten Vergeltungsmaßnahmen reichen Recep Tayyip Erdogan aber noch nicht - er will nachlegen, und die Öffentlichkeit in sein Vorgehen in Syrien mit einbeziehen.

Türkische Soldaten geraten in Syrien unter Beschuss, die Vergeltungsmaßnahme folgt prompt - es gibt Opfer auf beiden Seiten. Erdogan spricht von "niederträchtigen Angriffen". Auch Russland meldet sich zu Wort.

Wegen der Inhaftierung eines türkischen Kooperationsanwalts mit sensiblen Daten sieht die Bundesregierung nach einem Medienbericht eine mögliche Gefährdung betroffener Asylantragsteller.

Wütende und empörte Frauen in der Türkei haben Recep Tayyip Erdogans Gesetzentwurf bezüglich der Legalisierung des Missbrauchs Minderjähriger bereits 2016 gekippt. Doch Erdogan gibt nicht auf.

Griechenland will mit schwimmenden Sperren Migrantenboote an der Überfahrt aus der Türkei hindern. Die EU fordert Aufklärung.

Das Bürgerkriegsland Libyen kommt nicht zur Ruhe - wohl auch deshalb, weil weiterhin Waffen und Söldner von außen in das Land gelangen. Frankreichs Staatschef Macron hat nun den türkischen Präsidenten Erdogan als einen Verantwortlichen dafür ausgemacht.

991 Tage war Wikipedia in der Türkei gesperrt. Nun ist die Online-Enzyklopädie wieder frei zugänglich. Fast drei Jahre nach der Sperrung hat ein Gericht in Ankara das Verbot aufgehoben.

Es war schon dunkel, als die Erde bebte. Wieder und wieder. Weit über 1000 Menschen wurden verletzt, viele werden noch unter den Trümmern vermutet. Bei Minusgraden suchen Retter nach ihnen.

In der osttürkischen Provinz Elazig und benachbarten Regionen haben ein Erdbeben und mehrere Nachbeben schwere Schäden angerichtet. Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Nach zahlreichen Vermissten wird noch gesucht.

Der Wechsel von Weltmeister Lukas Podolski zu Antalyaspor steht kurz bevor. Die Fans des türkischen Erstligisten feiern den 34-Jährigen bei seiner Ankunft in der Türkei frenetisch.