Zum Endspurt des Wahlkampfes hat FPÖ-Kandidat Norbert Hofer noch einmal seine Liebe zur Heimat Österreich betont. Dabei warnte er: Sozialleistungen dürften kein Anreiz für Ausländer sein.

Norbert Hofer hat seine Anhänger bei seinem Wahlkampfausklang noch einmal auf Heimatliebe eingeschworen. "Wir müssen auch wieder stolz sein, Österreicher zu sein", sagte der FPÖ-Präsidentschaftsanwärter am Freitagvormittag in Wien. Das Erbe des Landes müsse in eine positive Zukunft weitergetragen werden. "Österreich zu lieben darf aber niemals heißen, andere Länder gering zu schätzen", so der 45-Jährige.

Er wolle als Bundespräsident den Finger in die Wunden legen. Auch die Leistung der Bevölkerung müsse wieder mehr bedeuten. "Das wurde von der Regierung zu lange gering geschätzt", sagte Hofer. Die Leistungen des Sozialsystems dürfte kein Anreiz für Ausländer sein. Die Regeln müssten in dieser Hinsicht entsprechend geändert werden.

Strache: "Verkrustetes System in Österreich"

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache warb für seinen Kandidaten: "Er ist ein klares Gegengewicht zu dem verkrusteten System in Österreich." Mit seiner Wahl werde ein Ruck durch das Land gehen. "Es ist kein Repräsentant der Vergangenheit, sondern der Zukunft."

Letztes Duell vor Hofburg-Wahl war scharf und emotional.

In der EU werde Hofer außerdem die Stimme Österreichs stärker vertreten. "Er ist einer, der die Interessen auch gegen Brüssel vertritt."

Hofers Konkurrent, der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen, will Freitagabend sein Wahlkampfende feiern.

Italien: Hofer-Sieg als "schlechtes Zeichen"

Die italienische Regierung warnte indessen vor einem möglichen Sieg Hofers. Falls der FPÖ-Kandidat gewinnen würde, wäre das eine "sehr schlechte Aussicht", sagte der italienische Außenminister Paolo Gentiloni dem US-Sender CNN, der das Interview am Freitag ausstrahlte. "Wir wissen, dass der österreichische Präsident keine exekutive und fundamentale Rolle hat, er hat eher eine politische und repräsentative Rolle, aber es wäre in jedem Fall ein sehr, sehr schlechtes Zeichen."

Warum er Norbert Hofer für einen "Kerzlschlucker" hält und wir uns gefühlt in einer "Vorkriegszeit" befinden, erklärt Kabarettist Josef Hader in einem aktuellen Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Zum Enspurt des Wahlkampfes hat FPÖ-Kandidat Norbert Hofer noch einmal seine Liebe zur Heimat Österreich betont. Dabei warnte er: Sozialleistungen dürften kein Anreiz für Ausländer sein.

Norbert Hofer hat seine Anhänger bei seinem Wahlkampfausklang noch einmal auf Heimatliebe eingeschworen. "Wir müssen auch wieder stolz sein, Österreicher zu sein", sagte der FPÖ-Präsidentschaftsanwärter am Freitagvormittag in Wien. Das Erbe des Landes müsse in eine positive Zukunft weitergetragen werden. "Österreich zu lieben darf aber niemals heißen, andere Länder gering zu schätzen", so der 45-Jährige.

Er wolle als Bundespräsident den Finger in die Wunden legen. Auch die Leistung der Bevölkerung müsse wieder mehr bedeuten. "Das wurde von der Regierung zu lange gering geschätzt", sagte Hofer. Die Leistungen des Sozialsystems dürfte kein Anreiz für Ausländer sein. Die Regeln müssten in dieser Hinsicht entsprechend geändert werden.

Strache: "Verkrustetes System in Österreich"

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache warb für seinen Kandidaten: "Er ist ein klares Gegengewicht zu dem verkrusteten System in Österreich." Mit seiner Wahl werde ein Ruck durch das Land gehen. "Es ist kein Repräsentant der Vergangenheit, sondern der Zukunft."

In der EU werde Hofer außerdem die Stimme Österreichs stärker vertreten. "Er ist einer, der die Interessen auch gegen Brüssel vertritt."

Hofers Konkurrent, der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen, will Freitagabend sein Wahlkampfende feiern.

Italien: Hofer-Sieg als "schlechtes Zeichen"

Die italienische Regierung warnte indessenvor einem möglichen Sieg Hofers. Falls der FPÖ-Kandidat gewinnen würde, wäre das eine "sehr schlechte Aussicht", sagte der italienische Außenminister Paolo Gentiloni dem US-Sender CNN, der das Interview am Freitag ausstrahlte. "Wir wissen, dass der österreichische Präsident keine exekutive und fundamentale Rolle hat, er hat eher eine politische und repräsentative Rolle, aber es wäre in jedem Fall ein sehr, sehr schlechtes Zeichen."  © dpa