Bundespräsidentenwahl 2016 - News, Informationen, Bilder und Videos

Österreich hat am 4. Dezember einen neuen Bundespräsidenten gewählt. Nach der Aufhebung und Verschiebung der Stichwahl traten Alexander Van der Bellen (parteilos, von den Grünen unterstützt) und Norbert Hofer (FPÖ) erneut gegeneinander an. Van der Bellen setzte sich in der Wiederholung überraschend deutlich gegen seinen Kontrahenten durch. Für Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Andreas Khol (ÖVP), Irmgard Griss und Richard Lugner war im ersten Wahlgang am 24. April Endstation. Der amtierende Bundespräsident Heinz Fischer durfte nicht erneut zur Wiederwahl antreten. Im ersten Wahlgang am 24. April qualifizierten sich Norbert Hofer mit 35 Prozent der gültigen Stimmen und Alexander Van der Bellen mit 21 Prozent für die Stichwahl am 22. Mai 2016. Mit 50,3 Prozent der gültigen Stimmen ging Alexander Van der Bellen als Sieger hervor. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,7 Prozent. Nach der Stichwahl brachte Norbert Hofer gemeinsam mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine Anfechtungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) ein. Das Gericht stellte Verstöße gegen das Wahlgesetz beim Umgang mit den Briefwahlstimmen fest, zudem bemängelte der VfGH die zu frühe Veröffentlichung von ersten Ergebnissen vor offiziellem Wahlschluss. Als Konsequenz wurde der zweite Wahlgang aufgehoben und die Wiederholung angeordnet. Aufgrund von Problemen mit Wahlkarten wurde die Wahlwiederholung von Oktober auf Dezember verschoben. Hier finden Sie weitere News, Meldungen, Analysen, Informationen, Videos, Bilder, Hochrechnungen und Ergebnisse rund um die Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich.

Norbert Hofer stößt mit seinen neuen Plakaten nicht nur auf Gegenliebe. "So wahr mir Gott helfe" lautet die Formel, mit der er vor allem in der evangelischen Kirche Kritik erntet.

Welcher Leidenschaft geht Alexander Van der Bellen abseits des politischen Parketts besonders gerne nach? Welche Bücher, die er gelesen hat, kann er empfehlen? Und wie geht er privat damit um, ständig erkannt und angesprochen zu werden? Wir haben dem Präsidentschaftskandidaten fünf Fragen zu seinem Privatleben gestellt. Er hat sie beantwortet.

Nach Morddrohungen gegen Alexander Van der Bellen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 27-Jährige soll auf Twitter gedroht haben, den Präsidentschaftskandidaten der Grünen umzubringen.

Seit Mittwochfrüh wird Alexander Van der Bellen erneut von Cobra-Beamten bewacht. Dem sind massive Drohungen aus Neonazi-Kreisen vorangegangen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Präsidentschaftswerber beschützt werden muss.

Auch bei der Wiederholung der Stichwahl zum Bundespräsidenten können österreichische Bürger per Wahlkarte wählen. Die wichtigsten Antworten rund um die Briefwahl.

Die FPÖ geht rechtlich gegen Johannes Schnizer vor. Der VfGH-Richter hatte in einem Interview gemutmaßt, die Wahlanfechtung der Partei sei geplant gewesen.

Austropop-Star Rainhard Fendrich rechnet mit einem Sieg von Alexander Van der Bellen bei der Bundespräsidentenwahl im Dezember. Sollte Norbert Hofer siegen, würde das nach Ansicht des 61-Jährigen eine Ausgrenzung Österreichs bedeuten.

Verfassungsrichter Johannes Schnizer ist sich sicher, dass die Anfechtung der Bundespräsidentenstichwahl von der FPÖ vorab geplant war. Gleichzeitig verteidigt er die Aufhebung seitens des Verfassungsgerichtshofs.

Eine weitere Panne rund um die Bundespräsidentenwahl ist am Montag bekannt geworden: Laut einem Medienbericht hätte ein Salzburger glatt zweimal wählen können.

Altbundespräsident Heinz Fischer hat bei der Präsentation seines neuen Buches am Freitag verraten, wen er wählen wird: Alexander Van der Bellen. Und er appellierte an alle Wähler, ihre Stimmen nicht verfallen zu lassen.

Jetzt ist es offiziell: Die Bundespräsidenten-Stichwahl wird am 4. Dezember stattfinden. Der Nationalrat hat einen entsprechenden Gesetzesantrag abgesegnet.

Zumindest ein Hindernis im Chaos um die Bundespräsidentenwahl scheint aus dem Weg geräumt: Der Auftrag zum Druck der Wahlkarten wird nicht neu vergeben. Auf umständlichem Weg kommt die Staatsdruckerei zum Zug.

Es geht weiter mit dem Wahlchaos: Laut dem Wiener Rechtsanwalt Georg Zanger hätte der VfGH die Stichwahl gar nicht aufheben dürfen. Er schaltet nun den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein.

Ist die Wahl-Posse bald um ein weiteres Kapitel reicher? Der Druckauftrag an die Staatsdruckerei sorgt für rechtliche Diskussionen: Ist eine Ausschreibung notwendig, wird der Wahltermin wohl ein weiteres Mal verschoben werden.

Steht Österreich nach der Verschiebung der Stichwahl zum Bundespräsidenten internationale als "Bananenrepublik" da? Ein Blick in Pressestimmen aus aller Welt zeigt: Häme von mancher Seite muss das Land nun ertragen, andererorts heißt es aber auch, Österreich sende eine wichtige Botschaft in die Welt.

Die Österreicher sollen am 4. Dezember darüber abstimmen, ob Alexander Van der Bellen oder FPÖ-Kandidat Norbert Hofer neuer Präsident wird. Welche Neuerungen bringt der Termin mit sich, was müssen Wähler beachten und welche Kosten verursacht die Verschiebung? Wir haben die wichtigsten Antworten zusammenstellt.

Seit Montag ist es offiziell, die Stichwahl zum Bundespräsidenten wird wiederholt. Im "Report Spezial" zur Wahl sprach Susanne Schnabl zunächst mit Innenminister Wolfgang Sobotka über die Hintergründe der Verschiebung, bevor der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer zum Thema befragt wurde.

Schon Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) erkannte bei der Pressekonferenz zur Wahlverschiebung am Montag: "Wer den Schaden hat, hat den Spott". Die Konferenz war noch nicht zu Ende, da tauchten im Netz unterhaltsame und bissige Kommentare zur Wahlverschiebung auf.

Die Stichwahl zum Bundespräsidenten wird nicht wie geplant am 2. Oktober stattfinden. Das gibt das Innenministerium bekannt. Stattdessen wird die Bevölkerung am 4. Dezember wieder an die Urnen gebeten.

Die Krise rund um mangelhafte Wahlkarten steuert in Österreich auf ihren Höhepunkt zu: Eine Verschiebung der Wiederholung der annullierten Präsidentenwahl scheint unumgänglich. Doch das Vorgehen bringt Probleme mit sich.

Defekte Klebestreifen lassen die Regierung verzweifeln: Immer mehr Wahlkarten für die österreichische Präsidentenwahl müssen für ungültig erklärt werden. Während die Option einer Verschiebung geprüft wird, sorgt die offizielle Wahl-Hotline für eine weitere Blüte in der ganzen Wahl-Posse.

Der Präsidentschaftskandidat äußert sich im Interview zur Asyl-Notverordnung und Verhältnis zur Türkei.

Es scheint ein Fluch auf der Bundespräsidentenwahl zu liegen. Wieder sind nun schadhafte Wahlkarten aufgetaucht. So gibt es etwa eine neue Variante des Klebestreifenproblems.

Nach dem Gesundheitszustand von Alexander van der Bellen ist nun Norbert Hofers Berufsunfähigkeit Thema im Wahlkampf. Der Präsidentschaftskandidat der FPÖ hatte Anspruch auf eine Pension, diese aber nie angenommen. In einem Interview bezieht er Stellung.

Spätestens seit dem Gerangel um die Gesundheitsatteste der beiden Präsidentschaftskandidaten ist der Wahlkampf wieder eröffnet. Ein drittes Mal also steigen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer in den Ring.

Vier Wochen vor der Neuwahl des Bundespräsidenten gibt es erneut eine Panne. Nach Angaben des Innenministeriums wurden mehrere schadhafte Wahlkarten entdeckt. Die Kuverts waren mit einem defekten Klebestreifen versehen.

Die FPÖ will per Gewinnspiel Unterstützer für Norbert Hofer sammeln. "Diesmal bin i a Hofer": Wer diesen Satz und ein Selfie mit Hofer-Maske postet, wird potenziell mit einem Wochenendurlaub in Österreich belohnt.

Erst Gerüchte über eine vermeintliche Krebserkrankung Alexander Van der Bellens, nun ein indirekter Drogenvorwurf gegen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache: Der Ton verschärft sich. Strache wehrt sich - und begibt sich in die Starlöcher für einen Drogentest.

Erneut heißt es Blau gegen Grün: Im hoffentlich letzten Akt der Bundespräsidentenwahl müssen beide Kandidaten ein Kunststück vollbringen - ihre Wähler zum dritten Mal motivieren.

Bundespräsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen räumt mit Gerüchten auf, er habe Krebs - und wählt dafür einen ungewöhnlichen Weg.

Einer aktuellen Umfrage zufolge rechnet die Mehrheit der österreichischen Bürger mit einem Sieg von Norbert Hofer bei der Stichwahl zum Bundespräsidenten. Marktforscher erklären sich das mit der aktuellen Flüchtlings- und Sicherheitspolitik.

Auch Norbert Hofer geht mit einer neuen Plakatserie in den Wahlkampf um die Stichwahl am 2. Oktober. Seine Mottos lauten "Österreich braucht Sicherheit" und "Macht braucht Kontrolle".

Genau 40 Tage vor der erneuten Stichwahl hat Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen seine neuen Wahlkampfplakate enthüllt. Im Zentrum seiner Botschaft steht der Begriff "Heimat".

Im Zuge der Bundespräsidenten-Stichwahl im Oktober zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer entscheidet sich auch, wer Österreichs First Lady wird. Aber wer ist die Ehefrau des FPÖ-Politikers eigentlich? Was macht Verena Hofer beruflich und wie geht sie mit ihrer Rolle in der Öffentlichkeit um?

Die Bundespräsidenten-Stichwahl wird aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Auszählung wiederholt. Doch steirische und Salzburger Wahlbeisitzer wollen ihr Amt niederlegen - aus Angst vor öffentlicher Kritik und rechtlichen Konsequenzen.

Die Stichwahl zum Bundespräsidenten muss im Herbst wiederholt werde. Wer darf wählen, wie funktioniert die Briefwahl und was mache ich, wenn ich am 2. Oktober nicht in Österreich bin? Fragen und Antworten zur Stichwahl.

Zitate der Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl im Quiz.

Man wolle keinen Sommerwahlkampf, tönte es bis vor wenigen Tagen noch aus den Lagern beider Präsidentschaftskandidaten. Während Alexander Van der Bellen und sein Team tatsächlich einen Gang zurückschalten, setzt die FPÖ ihre Kampagne fort – wenn auch auf Kuschelkurs getrimmt.

Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen zieht alle Register, um Geld für den Wahlkampf aufzutreiben: Er will mit Tupperpartys und einem "Fundraising Dinner" um Spenden werben.

Christoph Waltz äußert in einem Interview Bedenken über die aktuellen Entwicklungen in der österreichischen Politik. Vor der Wiederholung der Stichwahl im Oktober ruft er zu Vernunft auf.

Eine Innsbruck-Nostalgie-Seite auf Facebook wird überraschend zur Fanseite für Norbert Hofer umfunktioniert - ohne das Wissen ihrer Fans. Die Kritik ist groß, der Aufschrei auch. Mittlerweile ist die Seite offline.

Die FPÖ will konkrete Hinweise auf Manipulationen bei der Bundespräsidentenwahl haben. Deren Kandidat Norbert Hofer kündigt entsprechende Anzeigen an.

Die Regelverstöße bei der Stichwahl vom 22. Mai müssen die Österreicher teuer bezahlen. Was die Neuauflage der Wahl kostet und welche Herausforderungen nun auf die Gemeinden zukommen - die wichtigsten Fragen im Check.

Einige sehen in der erfolgreichen Wahlanfechtung der FPÖ einen Vorteil für Norbert Hofer. Experten schätzen die Chancen der Präsidentschaftskandidaten differenzierter ein. Vor allem zwei Faktoren dürften für den Wahlsieg den Ausschlag geben.

Am 2. Oktober wird also neu gewählt. Während die Regierung noch nach dem Datum suchte, bereiteten sich die Präsidentschaftsanwärter in internen Sitzungen bereits auf die neue Stichwahl vor. Wie und womit könnten sie Wähler für einen nunmehr dritten Wahlgang mobilisieren?

Reihenweise ist bei der Stichwahl zum Bundespräsidenten gegen Gesetze verstoßen worden. Und wer genau hinsieht, muss feststellen: Nicht einmal die Kandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen wählten korrekt - so wie womöglich Millionen andere Wähler, die ihren Wahlzettel selbst in die Urne warfen.

Nach der Aufhebung der Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl übernimmt am 8. Juli interimistisch das Nationalratspräsidium die Funktionen des Staatsoberhaupts - damit auch der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer. Riesig ist sein Spielraum nicht, nutzen könnte ihm die Funktion allemal.

Weil Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, erklärte der Verfassungsgerichtshof den zweiten Durchlauf der Bundespräsidentenwahl für ungültig. Die Stichwahl wird wiederholt. Im ORF berichtet der "Report" über die Chancen der Kandidaten und mögliche Änderungen am österreichischen Wahlrecht.

Der Grüne Abgeordnete Karl Öllinger prüft einem Bericht zufolge rechtliche Schritte gegen die Betreiber einschlägiger Facebook-Seiten. Grund sind Gerüchte über die angeblich schlechte Gesundheit von Alexander Van der Bellen.

Es gibt einen potenziellen Termin für die Wiederholung der Stichwahl zum Bundespräsidenten: Innenminister Wolfgang Sobotka hat einen Vorschlag gemacht. Dem muss noch der Nationalrat zustimmen.