Washington

US-Präsident Donald Trump strebt mit seinem umstrittenen Nahost-Plan nach eigenen Worten eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" zwischen Israel und den Palästinensern an. Was denkt man im Ausland über den Plan? Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Ein oder "Deal" oder "Betrug" des Jahrhunderts? Trump stellt seinen Nahostplan vor: Während Netanjahu jubeln dürfte, drohen die Palästinenser mit einem "Tag des Zorns".

Der Grünen-Vorsitzende hatte die Rede von Donald Trump in Davos als "Desaster" und den Präsidenten als "Gegner" bezeichnet. Dies hat auch in Washington ziemliche Irritationen ausgelöst.

Im Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften stehen die Zeichen auf Entspannung. Washington wirft China in Währungsfragen nun nicht mehr vor, unredlich zu handeln. Unterdessen wird Deutschland erneut wegen anhaltender Handelsüberschüsse kritisiert.

Die militärische Konfrontation zwischen dem Iran und den USA könnte verheerende Folgen für Zivilisten gehabt haben. Immer mehr deutet darauf hin, dass ein Passagierflugzeug nach dem Start in Teheran von einer Rakete getroffen wurde.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Siegertyp Putin, eine Kanzlerin, die erhört wird und ein royales Paar, das nicht mehr royal sein möchte.

Die iranische Führung will Rache für den Tod ihres Generals. Im Irak droht deswegen neues Chaos, obwohl das Krisenland schon genug Probleme hat. 

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Er tauchte immer wieder im Irak und in Syrien an der Seite Iran-treuer Milizen auf. Seine Tötung durch das US-Militär wird nicht ohne Folgen bleiben.

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Freitagabend (Ortszeit) nahe Washington ein Sanktionsgesetz gegen die Gaspipeline Nord Stream 2.

In Washington bricht eine entscheidende Woche an: Das offizielle Votum über ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump steht an. Bevor im nächsten Schritt der Senat final über die Amtsenthebung entscheidet, wollen die Demokraten mehrere prominente Zeugen hören. Das entspricht allerdings nicht den Plänen der Republikaner. 

Das Verhältnis zwischen den USA und der Türkei hat schon bessere Tage gesehen. Der türkische Staatschef Erdogan erwägt im Fall von Sanktionen nun offenbar die Schließung von US-Stützpunkten. Washington mahnt währenddessen mehr Konstruktivismus an.

Bei der Frage, ob Hass ihr treibendes Motiv im Kampf gegen den US-Präsidenten ist, sieht die Demokratin Nancy Pelosi rot. Ihrem Ausraster begegnet Donald Trump einmal mehr mit Twitter-Spott.

Die Ramstein Air Base in der Pfalz soll eine wichtige Rolle im US-Drohnenkrieg spielen. Doch welche genau, ist umstritten. Experten beklagen, dass die deutsche Bundesregierung ihre Unwissenheit taktisch nutzt.

Eine kleine Gruppe von Aktivisten hat sich weiter in einer Hochschule in Hongkong verbarrikadiert. Demonstrativ stellt sich der US-Senat mit einem Votum hinter die Demokratiebewegung. China reagiert empört.

Das Weiße Haus hat Spekulationen über etwaige gesundheitliche Probleme von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Diese waren nach dem Besuch des 73-Jährigen im Walter-Reed-Krankenhaus bei Washington am Samstag entstanden. Anders als in der Vergangenheit war dieser Besuch nämlich nicht auf dem öffentlichen Terminkalender des Präsidenten vermerkt gewesen.

Amerika verdaut gerade noch die erste öffentliche Impeachment-Anhörung, da steht die nächste schon ins Haus. Die Demokraten sehen sich durch Zeugenaussagen bestätigt in ihrem riskanten Unterfangen. US-Präsident Trump beklagt es bitterlich.

Als erster US-Präsident seit 18 Jahren besucht Donald Trump ein Baseball-Spiel der World Series. Das Publikum beim Heimspiel in Washington bereitet ihm keinen herzlichen Empfang - im Gegenteil.

Mit dem Abzug der US-Soldaten aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump erst den Boden für eine Eskalation zwischen Türken und Kurden bereitet. Nun schickt er seinen Vize als Vermittler nach Ankara. Aber wird sich Recep Tayyip Erdogan dem Druck durch Sanktionen beugen? Wohl nicht.

Familienmitglieder im engsten Beraterteam, Geschäftsbeziehungen in problematische Länder und die eigenen Kinder als Quasi-Diplomaten: Während Trump mit dem Finger auf die Bidens zeigt und Korruptions-, Klüngel- und Vetternwirtschaftsvorwürfe austeilt, zeigt sich bei einem genauen Blick: Auch er selbst und seine Familie sind nicht frei von Interessenskonflikten.

Hollywood-Star Jane Fonda ist bereit, für ihre Überzeugung einzustehen. Das hat die Schauspielerin jetzt in Washington, D.C. bewiesen: Bei einer Klimaschutz-Protestaktion ließ sie sich mit weiteren Unterstützern absichtlich festnehmen.

Erst ebnet der US-Präsident durch einen Truppenabzug den Weg für türkische Angriffe in Nordsyrien. Nun deutet er an, die Wogen im Konflikt möglicherweise glätten zu können. Aber die Chancen auf Vermittlung scheinen nicht sonderlich gut zu stehen.

Die Familie von Popstar Ricky Martin wächst und wächst. So ist das vierte Kind bereits auf dem Weg, wie er stolz in einer Dankesrede in Washington ausgeplaudert hat.

Die Debatte über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump hat an Fahrt aufgenommen. Hintergrund sind Vorwürfe des Machtmissbrauchs im Zusammenhang mit der Ukraine und dem demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden.

Die Verteidigungsministerin wirbt in den USA um bessere Beziehungen. Deutschland müsse mehr Verantwortung übernehmen - auch militärisch. Im Konflikt mit dem Iran setzt sie jedoch ganz auf Europa.