Washington

In Washington im Bundesstaat Missouri (USA) ist am Donnerstag eine Brücke aus dem Jahr 1936 spektakulär dem Erdboden gleichgemacht worden. Die Konstruktion musste einem Neubau weichen.

Im Streit über illegale Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus wollen die USA Vergeltungszölle auf diverse Exporte der EU verhängen.

US-Präsident Trump verschärft den Kurs gegenüber dem Iran ein weiteres Mal: Er kündigt an, die USA würden die iranischen Revolutionsgarden als ausländische Terrororganisation einstufen. Dank bekommt er dafür von einem Wahlkämpfer - in Israel.

Kanzlerin Merkel empfängt den demokratischen Ex-Präsidenten Obama in Berlin wie einen Freund. Und sendet viele Zeichen an den republikanischen Nachfolger Trump in Washington: Es geht auch anders.

Erst schimpfte Donald Trump, nun macht sein Stellvertreter weiter: US-Vizepräsident Mike Pence hat Deutschland für seine Verteidigungsausgaben scharf kritisiert. Auch die Zusammenarbeit mit Russland beim Pipeline-Projekt Nord Stream 2 ist ihm ein Dorn im Auge.

Am Rande der 70. Nato-Geburtstags eskaliert der Konflikt zwischen den USA und Türkei. Die USA setzen den Bündnispartner wegen eines heiklen Waffendeals mit Moskau unter Druck. Die Regierung in Ankara keilt zurück - und erteilt den Forderungen aus Washington eine klare Absage.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Nato stehen an. Für Donald Trump ist dies ein Anlass, Deutschland erneut wegen Verteidigungsausgaben harsch zu kritisieren. Doch dabei bringt der US-Präsident erneut etwas durcheinander.

Seit Wochen pendeln Delegationen der USA und Chinas hin und her, um eine Lösung im Handelskonflikt beider Staaten zu finden. Nach einer neuen Verhandlungsrunde in Peking wird Zuversicht gezeigt.

Nach zwei Flugzeugabstürzen mit insgesamt 346 Toten stehen der US-Hersteller Boeing und die US-Luftfahrtbehörde FAA heftig in der Kritik. Während die Aufseher sich vor dem US-Senat verteidigen, präsentiert Boeing neue Sicherheitsupdates für die 737 Max.

Lange hat der politische Betrieb in Washington auf diesen Moment hingefiebert, nun ist er Medienberichten zufolge da: Sonderermittler Robert Mueller hat seine Untersuchung zu Donald Trump und Russland abgeschlossen. Aber das könnte erst der Anfang sein.

US-Präsident Donald Trump hofft auf einen baldigen Abschluss der sogenannten Russland-Ermittlungen. Er sehe der Vorlage des Berichts entgegen, sagte Trump am Mittwoch in Washington mit Blick auf den erwarteten Abschluss der Arbeit von Sonderermittler Robert Mueller.

Seit Wochen versucht die US-Regierung mit immer neuen Strafmaßnahmen, den venezolanischen Staatschef Maduro zum Rückzug zu drängen. US-Präsident Trump nutzt den Besuch des brasilianischen Präsidenten in Washington nun für eine weitere Drohung Richtung Caracas.

Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen muss im Mai ins Gefängnis, nun wurde auch das Strafmaß gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager verkündet: 47 Monate Haft für Paul Manafort. Und schon in wenigen Tagen wird das nächste Urteil gegen ihn erwartet.

Trumps früherer Anwalt Michael Cohen hat schwere Vorwürfe gegen den US-Präsidenten erhoben und selbst Straftaten eingeräumt. Bei den Verfahren gegen Cohen sind Anwaltskosten in Millionenhöhe aufgelaufen - die er nun von der Trump-Organisation einklagen will.

Die USA haben ein Kopfgeld auf den Sohn des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden ausgesetzt. Für Informationen, die dazu führten, Hamza bin Laden aufzuspüren, sei eine Belohnung von bis zu einer Million Dollar ausgelobt, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. 

Eine zeitnahe "Denuklearisierung" der nordkoreanischen Halbinsel galt eigentlich als zentrales Anliegen der US-Regierung für die Gespräche mit Nordkorea. US-Präsident Donald Trump nimmt davon nun aber Anstand und erklärt, Nordkoreas Abrüstung habe "keine Eile".

Die deutsche Autoindustrie ist US-Präsident Donald Trump weiterhin ein Dorn im Auge. Das bestätigte auch der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz nach einem Treffen in Washington. "Auf Deutschland hat er es anscheinend besonders abgesehen", sagte Kurz.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) beginnt am Dienstag seinen ersten bilateralen Besuch in Washington, in dessen Rahmen er am Mittwoch auch US-Präsident Donald Trump treffen will. Den ersten Programmpunkt bildet am Abend ein Abendessen mit US-Außenminister Mike Pompeo im State Department.

In einer Galerie in Washington ist derzeit eine Kunstinstallation zu bewundern, die durch Ivanka Trump inspiriert wurde. Geschmeichelt fühlt sich die Tochter des US-Präsidenten Donald Trump allerdings nicht. Ganz im Gegenteil.

Donald Trump will die US-Soldaten aus Syrien und Afghanistan zurückholen, der Senat hält dagegen. Syrische Kurden warnen indes davor, dass Tausende Dschihadisten aus Gefangenenlagern entkommen könnten. Washington reagiert mit einem Appell an andere Länder.

Die Russen sprechen von haltlosen Anschuldigungen, die die Amerikaner erheben. Es geht darum, ob der Kreml gegen einen der wichtigsten Abrüstungsverträge verstößt. Droht ein gefährliches Wettrüsten wie zu Zeiten des Kalten Krieges?

Russland will den INF-Vertrag zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen als Reaktion auf die Aufkündigung des Abkommens durch die USA aussetzen. Kremlchef Wladimir Putin möchte mit Washington vorerst auch keine weiteren Gespräche zu dem Thema führen.

Der historische INF-Atomabrüstungsvertrag ist in großer Gefahr: An eines der wichtigsten Abkommen mit Russland sehen sich die USA nicht länger gebunden. Russland soll seit langem gegen die Vorgaben des Vertrags verstoßen. Moskau weist jegliche Schuld von sich und droht mit Konsequenzen. Kommt es jetzt wirklich zum Bruch?

Weißes Haus gibt bekannt: Die US-Regierung steigt aus dem INF-Vertrag mit Russland zum Verzicht auf atomare Mittelstreckenwaffen aus.