Europa

In keinen anderen Land Europas sind Juden im vergangenen Jahr so oft antisemitsch belästigt worden wie in Deutschland. Das ist das alarmierende Ergebnis einer aktuellen Studie. Sie zeigt außerdem: Deutschland ist in der EU in erschreckend "guter" Gesellschaft. Und: Quasi alle Erhebungen zur Judenfeindlichkeit haben Tücken. 

Zehntausende Migranten rettete die "Aquarius" aus dem Meer. Jetzt wurde der politische Druck zu groß. Die Hilfsorganisation beendet den Einsatz des Schiffes. Ein Zeichen der Zeit: Migranten will in Europa keiner haben. Sie sterben im Verborgenen.

Die größte Euro-Banknote soll zukünftig nicht mehr hergestellt werden, das haben Europas Notenbanken beschlossen. Wenn weniger 500-Euro-Scheine im Umlauf sind, meinen Befürworter, dränge das die Kriminalität zurück. Die Bundesbank und die Österreichische Nationalbank halten noch ein wenig länger an dem großen Schein fest.

Der türkische STaatspräsident zeigt sich besorgt über das harte

Manfred Weber hat einen neuen Rivalen: Die Europäischen Sozialdemokraten haben den Niederländer Fans Timmermans zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl auserkoren. 

Wochenlang wurde um die Nachfolge von Angela Merkel gekämpft, nun ist es so weit: Auf dem CDU-Parteitag in Hamburg stimmen 1.001 Delegierte über den neuen CDU-Vorsitz ab. Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Parteivorsitzende der CDU. Der Blog in der Nachlese.

Die neue SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner absolviert ab Freitag ihren ersten internationalen Auftritt als Parteivorsitzende.

Brüssel und Berlin sehen sie nicht gern, aber die Gespräche sind konstruktiv: Deutsche Automanager reden mit Donald Trump über Zölle. Und vielleicht hilft es.

Der Bundesaußenminister sprach mit Blick auf den Krim-Konflikt von einer Gefahr für den Frieden in Europa. Seine österreichische Amtskollegin Kneissl sagte, weitere Sanktionen gegen Russland seien nun zu prüfen.

Europas jüngstes Frühchen hat sich gut entwickelt und die ersten Monate als Schulkind gemeistert. Dass extrem unreif geborene Frühchen sich so gut entwickeln, ist ungewöhnlich.

Hillary Clinton gibt Europa Tipps: Zwar lobt die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, rät dem Kontinent aber im Kampf gegen den Rechtspopulismus aber zu einer Begrenzung der Einwanderung.

Wie geht es nach dem Brexit mit der Europäischen Union weiter, will Maybrit Illner von ihren Gästen wissen. Während Justizministerin Katarina Barley noch hofft, dass es so weit erst gar nicht kommt, weil ein zweites Referendum den Austritt Großbritanniens abwendet, fordert Historiker Andreas Rödder mehr Freiheit für die Mitgliedsstaaten. Der Ruf nach mehr Europa gefährde Europa. 

Das alte Klischee vom "bösen Juden" ist so verbreitet wie selten zuvor. Viele Judenhasser versteckten sich hinter Kritik an der israelischen Politik, meint eine führende Forscherin. Wo ist die Grenze?

Die Ostflanke des Ätnas rutscht langsam ins Meer. Das ist seit Längerem bekannt. Jetzt warnen Wissenschaftler allerdings vor den katastrophalen Folgen, wenn die instabilen Flanken plötzlich kollabieren.

Von der gemeinsamen Spionageschule bis zur multinationalen Nutzung von Militärstützpunkten: Die EU-Staaten gehen bei der Verteidigungszusammenarbeit neue Wege. Deutschland liegt allerdings auch noch ein anderes Thema am Herzen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine bewegende Rede im Bundestag gehalten. Es ging um das Erinnern an die Kriegstoten. Angesichts der Krisen in der Welt hatte er auch eine eindringliche Zukunftsbotschaft. Anschließend sprachen Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel über ein gemeinsames Eurozonen-Budget.

Kanzler Kurz hat sich gegen eine Nachverhandlung des Brexit-Deals ausgesprochen. Er sehe von seiten Europas "alle Vorbereitungen getroffen, um zügig voranzukommen".

Nur knapp 48 Stunden nach seinem Staatsbesuch in Frankreich hat US-Präsident Donald Trump auf Twitter scharf gegen Emmanuel Macron geschossen. Er unterstellt dem französischen Staatspräsidenten, mit außenpolitischen Vorschlägen zu einer europäischen Armee von seiner innenpolitischen Schwäche ablenken zu wollen.

In ihrer Rede vor dem europäischen Parlament hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nationale Alleingänge verurteilt und für mehr europäische Integration geworben. Dafür gab es stehende Ovationen vom überwiegenden Teil der Abgeordneten und Buhrufe von rechts - was die Kanzlerin beinahe amüsiert zur Kenntnis nahm.