• Thomas Müller ist der dienstälteste Spieler des FC Bayern München.
  • In einem Interview erklärt der 32-Jährige, dass es bei dem vielzitierten "Bayern-Gen" um mehr als die fußballerische Qualität geht.
  • Trainer Julian Nagelsmann bekommt von Müller ein Sonderlob.

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Thomas Müller gewann mit dem FC Bayern München zehn Mal die deutsche Meisterschaft, sechs Mal den DFB-Pokal und zwei Mal die Champions League. Der Offensivspieler wechselte im Alter zehn Jahren in die Nachwuchsabteilung des Rekordmeisters und hat seitdem nie für einen anderen Verein gespielt.

Niemand sonst steht so sehr für das vielzitierte "Bayern-Gen". Doch was genau ist das überhaupt? In dem "1:1 Talk" auf dem vereinseigenen TV-Channel "FC Bayern.tv Live" erklärt Müller, was es damit auf sich hat.

"Das Bayern-Gen besteht darin, dass die besten Spieler hier spielen. Das ist auch unser Anspruch." Die fußballerische Qualität sei dabei nicht das einzige Kriterium: "Bester Spieler heißt nicht nur, dass ein Akteur einen guten Schuss hat und schnell laufen kann, sondern dass er das Gesamtpaket hat - und da gehört diese Bissigkeit und Widerstandsfähigkeit dazu."

Das Erfolgsrezept von Müller selbst lag darin, seinen ganz eigenen Spielstil zu kreieren. "Ich bin rein körperlich im Vergleich zu manchen Mitspielern nicht so athletisch. Da gibt es schon welche, bei denen man sagt: ,Wow, das sind Maschinen!' Ich bin eher der geschmeidige und der bewegliche Typ", erklärt er.

Müller hat gelernt, "andere Wege zu finden"

Weiter erzählt Müller: "Ich musste schon früh lernen, andere Wege zu finden, um zum Tor zu kommen. Zum Beispiel mit Spielintelligenz, Cleverness, dem Zusammenspiel mit Mitspielern, Timing und Reaktionsschnelligkeit."

Müller hat nach 16 Bundesligaspielen vier Tore und 14 Vorlagen verbucht. Der FC Bayern führt die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellen-Zweiten Borussia Dortmund an. Der Hinrunden-Abschluss findet am heutigen Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg statt.

"Wir stehen gut da und auch meine persönliche Statistik sieht gut aus. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir es als Mannschaft und ich persönlich noch besser können", lautet sein Zwischenfazit.

"Wir lassen offensiv und defensiv noch zu viel liegen. Obwohl wir gerade wieder viele Superlative - zum Beispiel mit unseren vielen Toren - aufstellen, geht noch mehr. Aber es waren schon viele sehr überzeugende Spiele dabei. Der Anspruch an uns ist sehr hoch, wir wollen eben ganz nach oben."

Julian Nagelsmann hat das "Skill-Set"

Abgesehen von der 0:5-Pokal-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der FC Bayern eine gute Ausgangssituation erarbeitet. In der Champions-League-Gruppenphase wurden alle sechs Spiele gewonnen. Im Achtelfinale trifft Bayern auf den FC Red Bull Salzburg.

"Wir dürfen mit ordentlichen Performances nicht zufrieden sein", warnt Müller. "Wenn du zum Beispiel in der Champions League so eine starke Gruppenphase spielst, dann willst du auch ins Finale kommen. Dafür braucht es noch perfektere Leistungen."

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Julian Nagelsmann sei dafür genau der richtige Trainer: "Julian ist ein Mensch, der nach Erfolg strebt. Er hat das Skill-Set, das du als Trainer brauchst - die Gegner analysieren und die Mannschaft vorbereiten zum Beispiel. Er ist ein guter Mensch, der gut mit uns umgeht. Das war alles in allem ein sehr gelungener Einstand."

Verwendete Quellen:

  • Fcbayern.com: Die 4 besten Aussagen von Thomas Müller aus unserem 1:1-Talk

Der individuellen Klasse des FC Bayern ist der VfB Stuttgart nicht gewachsen

Der VfB Stuttgart geht im Torrausch des Rekordmeisters, Meisters und Herbstmeisters FC Bayern München unter. Dessen individuelle Klasse sticht am 16. Spieltag der Bundesliga heraus. Ein entscheidender Spieler wurde einst beim VfB Stuttgart ausgebildet. (Teaserbild: AFP/Thomas Kienzle) © DAZN