Die Verantwortlichen des FC Bayern München reagieren auf das 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach und das Absacken des Meisters auf Rang sechs und sagen, was aus Trainer Niko Kovac wird.

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Uli Hoeneß hat Bayern-Trainer Niko Kovac nach vier Pflichtspielen ohne Sieg den Rücken gestärkt.

"Ich werde Niko Kovac verteidigen bis aufs Blut", sagte der Präsident des Münchner Fußball-Bundesligisten dem Fachmagazin "Kicker".

"Bei uns herrscht die totale Ruhe", sagte Hoeneß trotz der sportlich enttäuschenden Situation. Er habe "nicht eine Sekunde daran gedacht", Kovac zu beschädigen, betonte der Präsident zu seinen vorherigen Aussagen, die Rotation sei Sache des Trainers, dieser müsse dafür auch den Kopf hinhalten.

Zuvor hatte Hoeneß der "Süddeutschen Zeitung" gesagt, er stehe "wie eine Eins" für Kovac ein - und zwar, "egal was in den nächsten Wochen passieren wird".

Nach einem guten Start mit dem Rekordmeister musste der neue Coach zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen gegen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach hinnehmen.

Im Training kann Kovac in dieser Länderspielwoche nur mit einer Rumpfmannschaft und Nachwuchskräften arbeiten. Die Chance auf eine sportliche Wende bietet sich für den FC Bayern frühestens am 20. Oktober im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.

Neuer: "Haben den Ernst der Lage erkannt"

Auf dem Oktoberfest äußerten sich auch die Stars noch einmal zur Krise. "Es gibt sicher auch schönere Tage, um auf die Wiesn zu gehen. Wir wissen, wie die Situation ist. Wir haben den Ernst der Lage erkannt", sagte Kapitän Manuel Neuer bei "FC Bayern.TV". "Wir haben schon heute viel miteinander gesprochen, es analysiert."

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Nach vier sieglosen Spielen hängt der Haussegen bei den Bayern schief, vor allem Trainer Niko Kovac wackelt. Doch für eine Maß auf der Wiesn muss auch in der Krise die Zeit bleiben.

Die Stimmung im Bierzelt war gedämpfter als in anderen Jahren. "Wir haben uns die Wiesn ein bisschen anders vorgestellt. Ganz schlecht ist es nicht, ein bisschen Ablenkung. Wir haben zwei Wochen Zeit, um uns wieder zu sammeln", sagte Niklas Süle.

"Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass bei uns die Stimmung ein bisschen besser ist, dann hätten wir es auch besser genießen können", sagte Leon Goretzka. (ank/dpa)