• 2013 und 2020: Zwei von vier Chancen, die Champions League zu gewinnen, hat Thomas Müller mit dem FC Bayern München genutzt.
  • 2022 ist der Nationalspieler nur Zuschauer des finalen Duells zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid.
  • Müller nennt seinen Favoriten und sagt: "Wir haben uns selbst die Chance genommen, da mitzuspielen."

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Bayern-Profi Thomas Müller tippt auf einen Erfolg des FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp im Champions-League-Finale gegen Real Madrid.

"Vom Gefühl her hat man den Eindruck, Liverpool ist besser", sagte der mit dem FC Bayern München im Viertelfinale ausgeschiedene Müller im Trainingslager des Fußball-Nationalteams in Marbella. Der 32-Jährige rechnet aber am Samstag in Paris mit einem ganz engen Endspiel.

Thomas Müller, Bayern München, Red Bull Salzburg, Champions League, Achtelfinale, Hinspiel, 2021/22
Thomas Müller, hier am 16. Februar 2022 während des Achtelfinal-Hinspiels bei Red Bull Salzburg, verpasst mit dem FC Bayern München nach den Finalteilnahmen 2010, 2012, 2013 und 2020 sogar den Sprung ins Halbfinale der Champions League.

Thomas Müller warnt davor, Real Madrid abzuschreiben

"Wenn man sieht, was Real sowohl in der Liga gemacht hat als auch vor allem in der Champions League, würde ich Madrid nicht abschreiben", sagte Müller, der selbst mit dem FC Bayern zweimal in Europas Königsklasse triumphierte, 2013 und 2020: "Deswegen sage ich: 2:2 - und im Elfmeterschießen gewinnt Liverpool." Für den 54-jährigen Klopp wäre es mit Liverpool der zweite Titelgewinn nach 2019 und zudem eine erfolgreiche Revanche für das 1:3 gegen Real Madrid im Finale 2018.

Jürgen Klopp, FC Liverpool, Wolverhampton Wanderers, Premier League, 38. Spieltag, 2021/22
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Der deutsche Trainer-Vulkan und die Reds: Jürgen Klopps Ära beim FC Liverpool

Jürgen Klopp schreibt seit 2015 beim FC Liverpool Geschichte. Sechs nationale und internationale Trophäen haben die Spieler unter seiner Leitung bereits in die Vitrine der Reds gestellt. Gegen Real Madrid soll in der Champions League die Revanche für 2018 glücken. Ein Rückblick auf Emotionen und – fast ausschließlich – Erfolge.

Müller mochte sich im Trainingscamp nicht festlegen, ob er das Spiel live im Fernsehen anschauen werde. "Aber ich werde es verfolgen", sagte er. Sein möglicher TV-Verzicht habe aber nichts mehr zu tun mit dem eigenen ärgerlichen Viertelfinal-K.o. gegen den FC Villarreal.

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Das Scheitern in der Champions League hat Müller verarbeitet

"Ich hatte genug Zeit, das Ganze zu verarbeiten, das heißt: Da habe ich jetzt kein extrem negatives Gefühl, wenn ich Klassefußball sehe", sagte Müller: "Wir sind ja selbst schuld, dass wir uns die Chance genommen haben, da mitzuspielen." Bei einem Erfolg gegen Außenseiter Villarreal wäre der FC Bayern im Halbfinale auf Liverpool getroffen. (dpa/hau)