• Der englische Verband FA muss nach dem Fehlverhalten von englischen Fans im Spiel gegen Dänemark 30.000 Euro zahlen.
  • Auch die britische Polizei ermittelt noch, da der dänische Torhüter während eines Elfmeters mit einem Laserpointer geblendet wurde.

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Der englische Verband FA ist nach dem Fehlverhalten einiger Fans im Halbfinale der Fußball-EM gegen Dänemark mit einer eher milden Strafe davongekommen. Die Europäische Fußball-Union UEFA verhängte am Samstag eine Geldbuße in Höhe von 30.000 Euro.

Bestraft wurde die Verwendung eines Laserpointers durch Zuschauer, die Störungen durch Fans während des Abspielens der dänischen Nationalhymne und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. England spielt an diesem Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) wieder im Wembley-Stadion im Finale gegen Italien.

Zwischenfälle bei Hymnen auch in vorherigen Spielen

Offen war noch, zu welchem Ergebnis die Ermittlungen der britischen Polizei kommen. Diese hatte die britische Staatssekretärin Susan Williams am Donnerstag im Parlament in London angekündigt. Den Vorfall, bei dem Dänemarks Torhüter Kasper Schmeichel im Halbfinale am vergangenen Mittwoch während eines Elfmeters mit einem grünen Laserpointer ins Gesicht geleuchtet wurde, bezeichnete sie als "abscheulich".

Zwischenfälle bei den Hymnen hatte es auch in vorherigen Spielen bereits gegeben. So waren vor dem Achtelfinale Englands gegen Deutschland (2:0) Pfiffe und Buhrufe während der Hymnen zu hören gewesen. (awa/dpa)

Dänemark, Finnland, Kopenhagen, Christian Eriksen, Kollaps, Gruppe B, EM 2021
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