Adi Hütter, der mit Vornamen eigentlich Adolf heißt, könnte sich geschichtsbedingt einen anderen Namen wünschen. Zu Hause hieß er so aber nie, vom ersten Moment an nannte seine Mutter ihn Adi.

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Eintracht Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter hätte sich geschichtsbedingt lieber einen anderen Vornamen gewünscht.

"Man kann sich vielleicht vorstellen, dass, wenn man diesen Namen bekommt, man vielleicht nicht 100 Prozent glücklich ist. Als Kind merkt man es ja noch nicht, aber irgendwann wird man mit meinem Namen irgendwo mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht", sagte Hütter im Interview dem Radiosender FFH.

Eltern ließen sich von Oma überzeugen

Der 48 Jahre alte Österreicher, der eigentlich mit Vornamen Adolf heißt, wird von Freunden, Familie und in seinem Job als Fußballtrainer immer nur Adi genannt.

"Man könnte sich vielleicht auch einen anderen Namen wünschen, aber meine Mutter hat sofort vom ersten Tag an einfach nur Adi zu mir gesagt und grundsätzlich fast alle sagen zu mir Adi", sagte Hütter.

Sein Name sei auch durch ein tragisches Familienunglück bedingt. Sein Onkel namens Adolf sei mit 27 Jahren tödlich verunglückt, erklärte der Trainer.

Seine Eltern hätten Hütter eigentlich anders taufen wollen, hätten sich dann aber von der Oma überzeugen lassen, die gerne wieder einen Adolf in der Familie haben wollte. Sie war auch Hütters Taufpatin. (ank/dpa)

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