• Der ehemalige Bayernprofi Arturo Vidal ist kurz nach seiner Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden.
  • Anschließend wurde er mit Fieber und einer Mandelentzündung in ein Krankenhaus gebracht.

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Der frühere Leverkusener und Münchner Bundesligaprofi Arturo Vidal ist aufgrund einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der chilenische Mittelfeldspieler vom italienischen Meister Inter Mailand wurde mit Fieber und einer Mandelentzündung in eine Klinik in der Hauptstadt Santiago de Chile gebracht.

Weitere Coronafälle in den Reihen der Nationalmannschaft, die am vergangenen Freitag komplett geimpft worden war, gab es nicht. Das teilte der Fußballverband des Landes mit.

Erst vor wenigen Tagen hatte Vidal auf Twitter Fotos von sich nach einer Corona-Impfung veröffentlicht und die Menschen aufgerufen, sich nach Möglichkeit impfen zu lassen.

Erfolgreiches Impfprogramm in Arturo Vidals Heimatland Chile

In Chile läuft das Impfprogramm sehr erfolgreich. Das südamerikanische Land liegt beim Anteil der vollständig gegen das Coronavirus geimpften Bevölkerung weltweit auf einem der vordersten Plätze.

Vidal (34) war nach dem Gewinn der Meisterschaft in seine Heimat gereist, um sich mit dem Nationalteam auf die Begegnungen der WM-Qualifikation gegen Argentinien und Bolivien vorzubereiten. Für die Begegnungen steht der Mittelfeldspieler nicht zur Verfügung. Nach vier Partien belegt Chile mit vier Punkten den sechsten Rang.

Vidal war im September 2020 zu Inter Mailand gewechselt. Zuvor hatte er rund zwei Jahre beim FC Barcelona gespielt. In seiner Zeit beim FC Bayern München gewann Vidal zwischen 2015 und 2018 dreimal die deutsche Meisterschaft. (AFP/dpa/lh)

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