Jürgen Klopp rutscht in einer Pressekonferenz ein übler Kraftausdruck heraus. Der Pressesprecher versucht noch zu retten, was zu retten ist. Vielen Liverpool-Fans dürfte Klopp nach seinem Sprach-Foul aber noch sympathischer sein.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Eigentlich kann man an Jürgen Klopps Englisch nur wenig aussetzen. Der deutsche Trainer des FC Liverpool spricht flüssig, absolut verständlich, mit etwas deutschem Akzent zwar, aber dennoch einwandfrei.

Doch langsam scheint es, als würde sich Klopp fast schon etwas zu wohl in der englischen Sprache fühlen, denn auch vulgäre Kraftausdrücke kommen dem "Reds"-Trainer inzwischen ganz leicht über die Lippen - sehr zum Schrecken des Klub-Pressesprechers.

Jürge Klopp: Das passierte in der Pressekonferenz

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Mittwoch gegen Crystal Palace regte sich Klopp präventiv darüber auf, dass aufgrund seiner zuvor getätigter Aussagen jemand nun schreiben könne, er glaube, Manchester City könne Liverpool im Meisterschaftsrennen nicht mehr einholen.

Das sei "completely bollocks" erklärte Klopp und erntete prompt einen Rüffel seines Pressesprechers: Klopp meine wohl "nonsense" (das englische Wort für Unsinn), erklärte der. Als Klopp nachfragte, was er denn gesagt hätte, weigerte sich der Pressesprecher das böse Wort zu wiederholen.

Zur Erklärung: Bollocks ist ein vulgärer Kraftausdruck, der Unsinn bedeuten kann. Er bezeichnet jedoch auch primäre Geschlechtsmerkmale eines Mannes.

Auf viele Fans wird Klopp nach seinem Ausrutscher vermutlich noch sympathischer wirken, schließlich weiß jeder, der schon einmal in England war: Mit Fluchen haben Engländer nun wirklich keine Probleme. (ska)

Bildergalerie starten

Vor Alaba, Kroos & Co.: Musiala jüngster Spieler in Geschichte des FC Bayern

Jamal Musiala reiht sich nicht nur ein in eine Liste prominenter Spieler, er setzt sich an die Spitze. Der 17-Jährige feierte am 33. Spieltag gegen den SC Freiburg sein Bundesliga-Debüt. Damit stellt das Mittelfeld-Talent einen neuen Rekord beim FC Bayern auf.
Teaserbild: © imago images/ZUMA Press