• Der sechste Verein in vier Jahren: Adrian Fein ist auf der Suche nach dem Klub, dem er auf Dauer seinen Stempel aufdrücken darf.
  • Das Fußballspielen hat der 22-Jährige ab seinem siebten Lebensjahr beim FC Bayern München erlernt - und er gilt als hochbegabt.
  • Diese Begabung aber hat Fein zuletzt zu selten gezeigt.
  • Deshalb verlieht ihn der FC Bayern zum fünften Mal seit 2018 - diesmal nach Dresden in die 2. Bundesliga.

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Bei Adrian Fein ist der Name Programm: Er steht für die Art seines Fußballspiels. Das hat der 22-Jährige ab seinem siebten Lebensjahr beim FC Bayern München erlernt - als aus dem Blauen ein Roter wurde, er nach einem Jahr beim TSV 1860 München zum großen Stadtrivalen wechselte.

Das war nach dem "Sommermärchen", der Heim-WM 2006 in Deutschland. Adrian träumte davon, sich beim FC Bayern durchzusetzen und auch mal bei einer WM für Deutschland zu spielen.

Immerhin hat er bis dato den Bundesadler des DFB bereits 17-mal auf seiner Brust getragen, allerdings "nur" in den U-Nationalmannschaften der Altersklassen 18 bis 21.

Aus München seit 2018 nach Regensburg, Hamburg, Eindhoven, Fürth und Dresden

Und er gehört als Spieler noch zum FC Bayern München, steckt aber seit Sommer 2018 in einer Leih-Spirale fest: erst ging es für Fein zum Jahn nach Regensburg, 2019 zum Hamburger SV, 2020 zur PSV nach Eindhoven. Dort traf Fein unter anderen auf den Ex-Bayern Mario Götze und durfte sogar in der Europa League spielen.

Doch auch die von Roger Schmidt trainierten Niederländer wollten ihn nicht behalten, also ging es im Sommer 2021 weiter zum Bundesliga-Aufsteiger nach Fürth, und jetzt ist Fein in Dresden gelandet, bei Dynamo in der 2. Bundesliga. Für das abgeschlagene Schlusslicht Fürth kam Fein seit Saisonbeginn nur drei Mal in der Bundesliga zum Einsatz. Feins Marktwert ist nach Angaben des Online-Portals transfermarkt.de innerhalb von zwei Jahren von 5,5 Millionen Euro (Leistungsträger beim Hamburger SV in der 2. Bundesliga) auf 1,5 Millionen Euro (Reservist in Fürth in der Bundesliga) gesunken.

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"Es freut uns vor allem für Adrian, dass er nun einen neuen Verein gefunden hat, nachdem wir ihm die letzten Wochen die Möglichkeit gegeben haben, sich nach einem neuen Klub umzuschauen. Wir wünschen ihm viel Erfolg und alles Gute bei seiner neuen Station", sagte Fürths Geschäftsführer Rachid Azzouzi.

In Dresden wünschen sie sich, dass Fein wieder die Kurve kriegt. "Adrian Fein war vor etwa zwei Jahren einer der herausragenden Spieler in der 2. Bundesliga und verfügt über viel Potenzial", sagte Dynamos Sport-Geschäftsführer Ralf Becker: "Aus unterschiedlichen Gründen konnte er seinen Weg zuletzt nicht so fortsetzen, wie er sich das vorgestellt hatte. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Bayern München eine sehr gute Lösung im Sinne des Spielers und seiner Weiterentwicklung gefunden haben."

Adrian Fein kommt direkt aus der Corona-Quarantäne

Zunächst aber muss Fein nach einer überstandenen Corona-Infektion noch seine Quarantäne beenden. (hau/dpa/SID)

Wataru Endo, Benno Schmitz, Marvin Schwäbe, VfB Stuttgart, 1. FC Köln, Bundesliga, 34. Spieltag
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