Das ÖFB-Team muss nach dem Unentschieden gegen Irland weiter um die WM-Teilnahme bangen. Auch bei vielen Fans schwindet der Optimismus. David Alaba glaubt fest an die Chance und kümmert sich nicht um Kritiker.

Nach dem Unentschieden gegen Irland besteht für das ÖFB-Team noch eine Chance auf eine Teilnahme bei der WM 2018 in Russland. Doch diese Möglichkeit ist gering. Auch viele Fans sehen das ÖFB-Team weit vom Ziel entfernt.

David Alaba hat das Remis gegen Irland schon verdaut und glaubt weiter fest an eine Qualifikation: "Trotz des Unentschiedens ist noch überhaupt nichts vorbei. Dass die Öffentlichkeit die WM abschreibt, ist für uns uninteressant, wir glauben an unsere Chance", sagte der 24-Jährige in einem Interview mit "Krone.at".

Alaba: "Kümmere mich nicht um Kritiker"

Nach der Partie gegen Irland war Kritik laut geworden - TV-Moderator Alfred Tatar hatte sich über Alabas glanzlosen Auftritt auf seiner zentralen Position im Mittelfeld beschwert.

Auch dieser Vorwurf scheint an Alaba abzuprallen. "Das ist seine persönliche Meinung. Wir haben einen Teamchef, der versucht, uns so aufzustellen, damit wir den größtmöglichen Erfolg haben", sagte er der "Krone".

Und legt nach "Ich kümmere mich prinzipiell um mich – und nicht um meine Kritiker. Aber wenn es Kritik an mir gibt, dann ist es nicht unverständlich".

Nächster Gegner ist Wales

Im nächsten WM-Quali-Spiel trifft das ÖFB-Team am 2. September auf Wales.

Alaba hat seine Ziele klar formuliert: "Mein Anspruch ist es, vorneweg zu marschieren. Alle Leute können mir glauben: Mein größter Kritiker bin ich selbst! Ich möchte aus solchen Situationen lernen, noch stärker werden." (rs)