Österreichs Skispringer haben bei Olympia diesmal kein Glück: Sie fahren erstmals seit 16 Jahren ohne Medaille nach Hause. Auch im Teambewerb segeln die ÖSV-Adler deutlich an Edelmetall vorbei.

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Das hat es seit 2002 nicht mehr gegeben: Österreichs Skispringer gehen auch im Teambewerb leer aus und holen bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang damit keine einzige Medaille.

Das Quartett aus Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck hat am Montag im Teambewerb auf der Großschanze den vierten Platz belegt.

ÖSV-Adler fehlen 94 Punkte auf Platz drei

Gold ging an Norwegen: Daniel Andre Tande, Andreas Stjernen, Johann Andre Forfang und Robert Johansson setzen sich mit 22,3 Punkten Vorsprung durch. Es ist das erste olympische Team-Gold für die Norweger.

Silber holte Deutschland, Bronze ging an das polnische Quartett, das nur 3,3 Punkte hinter den Deutschen lag.

Österreichs Adler flogen indes deutlich an einer Medaille vorbei: Auf den dritten Platz fehlten ganze 94 Punkte.

Hayböck schaut nach vorne, Schlierenzauer kritisch

"Es tut weh, wenn man Vierter wird", gab Michael Hayböck nach dem Springen unumwunden zu. Er selbst habe aber wieder zu einer besseren Form gefunden. "Das stimmt mich positiv und das nehme ich mit."

Gregor Schlierenzauer äußerte sich deutlich kritischer. "Am Ende des Tages muss man sagen: Wir springen nicht auf dem technischen Niveau wie die anderen Nationen."

Diesen Umstand gelte es nun zu akzeptieren - und zu analysieren. (ank)

Da war eindeutig mehr zu sehen als geplant: Im Eistanz-Kurzprogramm wurde die Brust der Französin Gabriella Papadakis entblößt. Sie und ihr Partner Guillaume Cizeron tanzten dennoch tapfer weiter - und wurden dafür belohnt.