Alexander Gauland

Alexander Gauland ‐ Steckbrief

Name Alexander Gauland
Bürgerlicher Name Alexander Eberhardt Gauland
Beruf Politiker, Sachbuchautor, Jurist
Geburtstag
Sternzeichen Fische
Geburtsort Chemnitz / Sachsen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe grau

Alexander Gauland ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Alexander Eberhardt Gauland ist ein deutscher AfD-Politiker. Er kam am 20. Februar 1941 in Chemnitz zur Welt. Sein Vater war Oberstleutnant, seine Mutter Hausfrau.

Nach der Teilung Deutschlands wuchs Gauland zunächst in der DDR auf, flüchtete aber nach seinem Schulabschluss in die Bundesrepublik und landete in einem Flüchtlingslager in Berlin-Marienfelde, später in Gießen. Dort und in Marburg studierte Gauland Politikwissenschaften, Geschichte und Jura und ist politisch aktiv. 1970 legte er seine Promotion im Fach Rechtswissenschaften und kurz darauf sein zweites juristisches Staatsexamen ab.

Von 1970 bis 1972 arbeitete Alexander Gauland für das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Bonn. Im Bundestag lernte er seinen Mentor Walter Wallmann (CDU) kennen, der später Oberbürgermeister von Frankfurt am Main war, und wurde Magistratsdirektor. Als Wallmann in die hessische Landespolitik wechselte, wurde Alexander Gauland Staatssekretär der hessischen Staatskanzlei.

1991 wurde Gauland Herausgeber der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) in Potsdam und soll den Übergang vom früheren SED-Organ zu einer unabhängigen Zeitung gestalten. Innerhalb der CDU gehörte Gauland zunächst zum liberalen, später zum konservativen Flügel. Im innerparteilichen Netzwerk "Berliner Kreis" sprach er sich gegen die Politik von Angela Merkel aus.

2013 trat er aus der Partei aus und gründete zusammen mit zwei weiteren CDU-Parteifreunden die "Wahlalternative 2013" und wird 2013 beim Gründungsparteitag der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) zu deren stellvertretenden Sprecher gewählt. 2014 wurde Gauland Vorsitzender der AfD in Brandenburg und nach der Landtagswahl und 7,5 Prozent der Stimmen Abgeordneter Brandenburger Landtags.

2017 wurde der Politiker zusammen mit Alice Weidel Spitzenkandidat der AfD bei den Bundestagswahlen und mit 12,6 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft. Der umstrittenen Partei gelang damit erstmals der Einzug in den Bundestag.

Von 2017 bis 2019 war Gauland zusammen mit Jörg Meuthen AfD-Parteivorsitzender. 2021 kandiert Gauland auf Listenplatz 1 in Brandenburg für die Bundestagswahl.

Gauland ließ sich in der Vergangenheit mehrfach mit Personen aus dem rechtsextremen Lager ein. Gegen ihn läuft zudem ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung im fünfstelligen Bereich. Der Bundestag hob in diesem Zusammenhang seine Immunisierung auf. Die Oberstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt.

Gauland ist verheiratet, seine Tochter Dorothea wurde 1983 geboren. Er lebt in einer Villa in Potsdam. Seine Lebensgefährtin Carola Hein war Lokalredakteurin bei der von Gauland bis 2005 herausgegebenen "Märkischen Allgemeinen".

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